Importe aus Namibia, Peru und Südafrika bildeten die Basis des Angebotes. Die Anlieferungen aus Namibia hatten sich augenscheinlich verstärkt: Verschiedene IFG-Sorten wiesen laut BLE einen hohen Preis aus: So kosteten in Berlin etwas IFG 19, auch Candy Hearts oder Erdbeertrauben genannt, bis zu 9 EUR je kg. Für peruanische Autumn Crisp sollte man in Frankfurt bis zu 40 EUR je 8,2-kg-Steige bezahlen. Natürlich gab es auch deutlich günstigere Offerten, die in der Regel freundlich nachgefragt wurden. So tauchten in Hamburg Black Seedless aus Namibia auf, die zu 18 bis 20 EUR je 4,5-kg-Packstück untergebracht wurden.
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Insgesamt war das Interesse zwar vorhanden, allerdings nicht besonders stark ausgeprägt. Es konnte ohne Schwierigkeiten gestillt werden. Die Notierungen verharrten daher oftmals auf dem Niveau der Vorwoche. Schwankungen waren zwar zu verzeichnen, allerdings waren dabei keine größeren Ausreißer zu beobachten. Lediglich in Hamburg war die Verfügbarkeit zu umfangreich, weshalb die Bewertungen in der Regel abwärts tendierten.
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Äpfel
Inländische Partien dominierten das Geschehen, gefolgt von italienischen und französischen Abladungen. Zufuhren aus den Niederlanden und Polen ergänzten die Geschäfte.
Birnen
Infolge der begrenzten Unterbringungsmöglichkeiten mussten die Händler ihre bisherigen Aufrufe verschiedentlich nach unten korrigieren.
Orangen
Bei den Blondorangen überwogen weiterhin spanische Anlieferungen: Navelina wurden inzwischen verstärkt von Navel flankiert. Salustiana gleicher Herkunft gewannen ein wenig an Bedeutung.
Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Die Präsenz spanischer Mandarinen dehnte sich augenscheinlich aus: Clemenvilla und Tango gewannen immens an Einfluss. Aus Israel kamen Orri, die hinsichtlich ihrer Qualität überzeugten und sich im Normalfall an die Spitze der Bewertungen setzten.
Zitronen
Spanische Primofiori dominierten und standen punktuell monopolartig bereit. Verschiedentlich wurden sie von türkischen Mayerzitronen flankiert.
Bananen
Die Nachfrage fiel nicht besonders kräftig aus und konnte ohne Schwierigkeiten befriedigt werden.
Blumenkohl
Italienische Anlieferungen beherrschten das Geschehen. Die Händler waren infolge der verstärkten spanischen Zugänge oftmals gezwungen, die Forderungen für die italienischen Offerten zu senken.
Salate
Bei den Kopfsalaten überzeugten die belgischen Partien hinsichtlich ihres Gewichtes, italienische und französische hatten in dieser Hinsicht mancherorts ihre Probleme. Der Umschlag von Bunten Salaten geschah relativ geräuschlos.
Gurken
Auch wenn sich die Verfügbarkeit der belgischen und griechischen Offerten ausdehnte, blieb das Angebot insgesamt doch eher knapp. Angeführt wurde es von spanischen Abladungen, deren Präsenz sich aber generell eingeschränkt hatte.
Tomaten
Es stand ein breitgefächertes Sortiment bereit, an dem sich eine Vielzahl an Ländern beteiligte. Die Nachfrage zeigte sich in der Regel freundlich. Sie konnte zwar oftmals befriedigt werden, dennoch tendierten die Notierungen oftmals ein wenig nach oben.
Gemüsepaprika
Spanische Abladungen dominierten, ihre Verfügbarkeit fiel infolge von schlechten Anbaubedingungen und Schädlingsbefall mitunter aber begrenzt aus.
Quelle: BLE