Marokkanische Heidelbeeren, insbesondere aus der nördlichen Region Larache, kommen mit einer dreiwöchigen Verzögerung gegenüber der letzten Saison auf den Markt. Die Mengen sind noch bescheiden, doch die Erzeuger erwarten, dass die Gesamtproduktion dank einer deutlichen Vergrößerung der Anbaufläche die der letzten Saison übertreffen wird.
© Zouhir Disouria
Zouhir Disouria von Global First Green Land, einem Erzeuger und Exporteur mit Sitz in Larache, sagt: „Die Fruchtentwicklung wurde durch die Kombination aus kaltem Wetter, anhaltendem Regen und weniger Sonnenschein verlangsamt. Auch die ersten Ernten sind mengenmäßig begrenzt, sodass die Saison nur langsam in Gang kommt. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich Menge und Qualität bis zum Erntehöhepunkt im März schrittweise verbessern werden."
Laut Disouria haben die ersten Exporte bereits begonnen. „Wir haben unsere ersten Lieferungen an asiatische Märkte und Russland verschickt. Angesichts der geringen Mengen beginnt die Saison mit Luftfrachttransporten und LCL-Lieferungen. Die größten Erzeuger versenden bereits volle Container."
Die hohe Nachfrage zu Beginn der Saison ist laut dem Erzeuger ein gutes Zeichen für den weiteren Verlauf der Kampagne. Er berichtet: „Dies ist eine geschäftige Zeit, und wir erhalten Anfragen aus allen Märkten. Europäische Käufer testen das Terrain und zeigen großes Interesse. Unterdessen ist die Nachfrage aus Asien solide."
„Im Vergleich zur letzten Saison erzielen wir gute Preise mit einem Anstieg von fast 15 %, trotz starker Konkurrenz und der weiterhin auf dem Markt verfügbaren Mengen aus Lateinamerika. Ich denke, dass unsere Preise wettbewerbsfähig bleiben und sich später auf dem gleichen Niveau wie in der letzten Saison stabilisieren werden, wenn konsistente Mengen verfügbar sind", fährt Disouria fort.
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Der Beginn der Saison ist geprägt von der Weiterführung strenger Exportverfahren, die von den marokkanischen Lebensmittelsicherheitsbehörden auferlegt wurden. Diese Maßnahmen, die 2024 eingeführt wurden und nun offenbar dauerhaft gelten, zielen darauf ab, die Exporte von Einmalhändlern zu begrenzen, und verlangen von den Exporteuren, Verträge mit den Erzeugern abzuschließen. Disouria sagt: „Die langwierigen Verfahren umfassen auch umfassende Analysen, die die Kosten erhöhen. Bei Global First Green Land haben wir das Glück, unsere eigene Produktion exportieren zu können."
„Wir werden als Besucher an der Fruit Logistica in Berlin teilnehmen und freuen uns darauf, die Aussichten für diese vielversprechende Saison zu diskutieren", schließt der Erzeuger.
Weitere Informationen:
Zouhir Disouria
Global First Green Land
Tel: +212661902434
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www.globalfirstgreenland.com