Die logistischen Probleme hängen auch in dieser Saison wie eine dunkle Wolke über der südafrikanischen Traubensaison. „Die Probleme mit dem Wind sorgen schon die ganze Saison über für Verzögerungen in Kapstadt, auch wenn es in den vergangenen zwei Wochen etwas besser lief. Nun kommen noch die Probleme im Rotterdamer Hafen hinzu. Der Schnee in KW 2 hat zu Staus geführt, und dafür haben wir vorige Woche den Preis bezahlt. So wurden sogar Schiffe wie die Santa Cruz zurück aufs Meer geschickt, weil es keinen Platz zum Entladen gab. Dies hat bis vergangene Woche zu Lücken im Markt geführt. Inzwischen scheinen diese weitgehend geschlossen zu sein", sagt Jaap den Boer von Olympic Fruit.
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Autumn Crisp
„Bis vergangene Woche waren die Vorräte relativ gering, aber mittlerweile werden sie wieder etwas ansteigen. Die Preise liegen zwar leicht unter dem Niveau des Vorjahres, aber der Absatz ist weiterhin gut", fährt Jaap fort. „Wir erhalten nach wie vor ausreichende Lieferungen aus der südlichen Hemisphäre, wobei Südafrika mittlerweile den größten Teil davon ausmacht. Die Ernte variiert je nach Region, aber in Namibia und am Orange River, wo vor allem weiße kernlose Trauben angebaut werden, waren die Erträge gut. In den späteren Regionen wie Berg River, Piketberg und Hex River scheint die Ernte etwas geringer auszufallen als im Vorjahr."
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„Von unserer eigenen Farm in Südafrika, Cederberg in Trawal (Elefantenfluss), haben wir diese Woche die ersten Trauben erhalten. In den kommenden Wochen werden wir weitere Lieferungen erhalten, darunter Crimson Seedless und Autumn Crisp. Diese verpacken wir auch unter unserer Eigenmarke „BLOOM". Auffällig ist, dass die Nachfrage nach losen Trauben in diesem Jahr recht gut ist, wahrscheinlich, weil sie etwas kleiner sind. Auch die Preise sind auf einem guten Niveau. Insgesamt können wir uns über die Nachfrage nicht beklagen. Die Frage ist, wie Indien bald den Staffelstab übernehmen wird. Dort beginnt die Saison aufgrund des Regens etwas später und die Ernte scheint etwas geringer auszufallen, was zu höheren Preisprognosen führt."
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Jaap den Boer
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