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Chilenischer Apfelsektor erholt sich nach Jahren des Stillstands

Der chilenische Apfelanbau ist seit Jahren relativ stabil. Nach einer langen Phase niedriger Preise, in der die Erzeuger wenig Anlass sahen, neue Obstplantagen anzulegen oder auf andere Sorten umzusteigen, schien der Sektor festgefahren zu sein. Doch das ändert sich nun. Die internationale Nachfrage zieht an und der Markt belebt sich, insbesondere in Ländern wie Indien und Lateinamerika.

© Vientos del Sur

Laut Jorge Salhus, Geschäftsführer von Vientos del Sur, einem auf Äpfel und Kiwis spezialisierten Exporteur, erholt sich der Sektor nach fast zehn Jahren Stillstand langsam. „Lange Zeit wurde kaum in Erneuerungen investiert. Viele Apfelplantagen verschwanden oder wurden auf andere Kulturen wie Kirschen umgestellt. Aber inzwischen gibt es wieder Interesse an Äpfeln, weil sich die Erträge verbessern", sagt er.

© Vientos del Sur

In Bezug auf das Volumen ist der Anbau landesweit relativ konstant geblieben, obwohl immer mehr Neuanpflanzungen zu sehen sind und einige Erzeuger den Apfelanbau wieder aufnehmen. „Die Ernte 2025/26 wird voraussichtlich in etwa der des Vorjahres entsprechen. Es sind ausreichend Früchte aller Sorten verfügbar", sagt Salhus. Sein Unternehmen exportiert jährlich etwa 7 bis 8 Millionen Kilogramm Äpfel, was etwa 400 Containern entspricht. Royal Gala dominiert, einschließlich Unterarten wie Brookfield, Galaxy und der neueren Sorte Galaval. Diese machen 70 % des Volumens aus. Der Rest besteht hauptsächlich aus Fuji, roten Sorten und Granny Smith.

© Vientos del Sur

Eine auffällige Verschiebung auf dem Markt ist die Präferenz für kleinere Größen. „Die größte Nachfrage besteht derzeit zwischen den Größen 150 und 198. Das liegt an den sich ändernden Essgewohnheiten: Die Menschen entscheiden sich häufiger für kleine Portionen oder kaufen Obst für Kinder. Vor allem in Lateinamerika sind diese Größen beliebt. Brasilien ist eine Ausnahme, dort werden gerade große Äpfel für das Premiumsegment nachgefragt, da die heimische Produktion nicht ausreicht."

Indien hat sich mittlerweile zum wichtigsten Absatzmarkt für chilenische Äpfel entwickelt. Das Land wächst schnell, und die Wertschätzung für Qualität nimmt dort stark zu. „Wir erwarten in dieser Saison einen starken Anstieg der Exporte nach Indien, sowohl für Äpfel als auch für Kiwis. Indien ist jetzt unser wichtigster Markt", so Salhus.

© Vientos del Sur

Die Aussichten für die Apfelpreise sind günstig. In Europa ist aufgrund einer enttäuschenden Ernte in der Türkei ein Mangel entstanden. Das setzt das verfügbare Angebot unter Druck und treibt die Nachfrage unter anderem in Europa, den USA und dem Nahen Osten in die Höhe. „Wir erwarten, dass die Preise in dieser Saison etwa 10 bis 15 % höher liegen werden als im Vorjahr", sagt Salhus.

Dennoch steht die Branche weiterhin vor Herausforderungen: hohe Logistikkosten, Wechselkurse und die zunehmende Schwierigkeit, Personal zu finden. Aber Chile weiß sich zu profilieren. „Unsere Stärke liegt in der Qualität, dem Geschmack und der Professionalität der gesamten Lieferkette. Das sind die Säulen unserer internationalen Position", so Salhus abschließend.

Weitere Informationen:
Jorge Salhus
Exportadora Vientos del Sur
Chile
Tel.: +56 9 7836 8487
[email protected]l
https://exportadoravientosdelsur.cl/

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