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Port International Group zur chilenischen Heidelbeersaison:

"Nach dem frühen Saisonauftakt wird die Kampagne voraussichtlich auch etwas früher enden"

Plangemäß konnten kurz vor dem Jahreswechsel erste chilenische Heidelbeeren an den LEH geliefert werden. "Die bisherige Nachfrage ist sehr gut und Preisentwicklungen sind in diesem Segment typischerweise stark angebotsgetrieben", resümiert Malte Storjohann, Head of Procurement Overseas bei der Port International Group. Die ersten Verschiffungen aus dem südamerikanischen Anbauland bestätigen die frühen Einschätzungen: "Die Qualität ist insgesamt gut, insbesondere in Bezug auf Fruchtfestigkeit und Haltbarkeit. Dies ist unter anderem auf günstige Witterungsbedingungen in den Hauptanbaugebieten sowie auf den zunehmenden Sortenwechsel zurückzuführen."

Hinsichtlich der Ernte- und Exportmengen rechnet die Port International Group aktuell mit einem weitgehend stabilen Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Storjohann: "Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtsituation weder klar besser noch schlechter, sondern strukturell anders. Aufgrund klimatischer Bedingungen sind wir früher mit der Ware gestartet, was voraussichtlich auch zu einem früheren und möglicherweise abrupten Saisonende führen wird. Zudem verzögert sich der Start der Ware aus Marokko und Spanien. Insgesamt gehen wir dennoch von einem Gesamtvolumen aus, das in etwa auf Vorjahresniveau liegt."

© Port International
Malte Storjohann war kurz vor dem Saisonauftakt auf Lieferantenbesuch in Chile.

Saisonpeak steht bevor
Außer chilenischen Heidelbeeren offeriert das Hamburger Fruchthandelsunternehmen dem europäischen LEH derzeit ebenfalls Ware peruanischen sowie südafrikanischen Ursprungs, führt Storjohann weiter aus. Bei der letzteren Herkunft handelt es sich um Ware vom Exclusive Partner Rainbow Superfood. "Dieser hat im Western Cape seine Produktion und bietet Heidelbeeren bis Ende Januar an. Generell nähern wir uns nun dem Peak, welcher natürlich auch Auswirkungen auf den Mengendruck hat." Insgesamt habe es in der Kategorie Heidelbeeren einen relativ problemlosen Saisonübergang von der nördlichen zur südlichen Hemisphäre gegeben. "Üblicherweise ist Überseeware bis ins Frühjahr verfügbar, das hängt jedoch immer stark von Witterung, Ernteverlauf, Logistik und Marktaufnahme ab. Die chilenischen Heidelbeeren werden wir voraussichtlich bis März anbieten können."

Sorteninnovationen und Flächenerweiterung im Fokus
Auf lange Sicht beobachtet das Vertriebsteam der Port International Group einen schleichenden Struktur- und Sortenwandel. "Der Fokus der lateinamerikanischen Heidelbeerbranche liegt tendenziell stärker auf Erneuerung der Sorten, den sogenannten New Genetics, und Qualitätsprofilen als auf reinem Flächenwachstum. Diese haben eine gleichmäßigere Qualität und längere Haltbarkeit. Vereinzelt lässt sich aber auch beobachten, dass immer mehr größere Kaliber gefragt sind, das ist aber abhängig vom jeweiligen Markt. Bei Verpackungen stehen im Handel häufig Standardisierung, Handhabung und Vergleichbarkeit im Vordergrund; größere Innovationssprünge sind derzeit eher vereinzelt zu beobachten."

© Port International

Einblicke in den chilenischen Heidelbeeranbau.

Enge, langfristige Partnerschaften
Eckpfeiler der Unternehmensstrategie der Port International Group sei es, enge, langfristige Partnerschaften mit Produzenten und Lieferanten zu pflegen. "Besonderen Wert legen wir dabei auf persönliche Kommunikation und regelmäßigen Austausch vor Ort, um Erwartungen früh abzugleichen, Qualität zu sichern und gemeinsam vorausschauend zu planen. Wir besuchen unsere Produzenten mehrmals im Jahr und vertiefen so regelmäßig unsere Geschäftsbeziehungen und sichern feste Programme", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Malte Storjohann
Port International Group
Lippeltstrasse 1
20097 Hamburg
Phone: +49 40 301000-0
[email protected]
www.port-international.com

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