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Höhere Preise für indische Trauben bei geringeren Mengen

Die aktuelle indische Traubensaison verläuft deutlich schwieriger als in den Vorjahren. Das sagt Amit Chopade, CEO des indischen Obst- und Gemüseexporteurs Chopde Farms and Exports. Anhaltende Regenfälle nach dem Rückschnitt haben die Entwicklung der Reben beeinträchtigt, was zu geringeren Erträgen geführt hat.

„Durch die anhaltenden Niederschläge nach dem Rebschnitt haben die Reben nicht genügend Sonnenlicht bekommen", so Chopade. „Dies hat zu einem deutlichen Rückgang der Gesamtproduktion und der Erntemengen geführt. Vor allem Thompson Seedless und andere weiße Sorten sind davon stärker betroffen als die farbigen Sorten."

Geringere Mengen sorgen für hohe Preise an der Quelle
Die geringere Ernte hat unmittelbar zu deutlich höheren Erzeugerpreisen geführt. Laut Chopade versuchen die Erzeuger mit dieser Preiserhöhung, ihre stark gestiegenen Inputkosten auszugleichen. „Die Erzeuger haben Schwierigkeiten, ihre Kosten mit den verfügbaren Mengen zu decken. Darüber hinaus hat sich die Ernte verzögert, sodass die Verfügbarkeit in der frühen Saison deutlich geringer ist als in den Vorjahren."

Aufgrund der begrenzten Mengen erwarten die Erzeuger höhere Preise von den Exporteuren, was zu historisch hohen Preisen an der Quelle geführt hat. „Die aktuellen Erzeugerpreise sind etwa anderthalbmal so hoch wie normalerweise", erklärt Chopade. „Die Exporteure sind besorgt über die Nachhaltigkeit dieses Preisniveaus und entscheiden sich daher, ihre Lieferungen nach Europa in der frühen Saison zu reduzieren oder zu verschieben." Bislang liegen die Exportmengen nach Europa laut Chopade um etwa 15 % unter denen des Vorjahreszeitraums.

Logistische Herausforderungen bleiben bestehen
Auch logistisch bleiben die Bedingungen weiterhin schwierig. Die Suezroute wird von den meisten Reedereien nach wie vor gemieden, was die Transitzeiten erheblich verlängert. „Auf dem europäischen Markt ist derzeit mehr Angebot aus anderen Herkunftsländern verfügbar. Die Nachfrage nach indischen Trauben ist hingegen in Russland und auf dem heimischen Markt stärker, wo der Absatz derzeit deutlich besser ist als in Europa."

Die meisten Reedereien fahren weiterhin über das Kap der Guten Hoffnung. Dennoch schließt Chopade nicht aus, dass sich einige Reedereien in dieser Saison doch noch für den Suezkanal entscheiden werden. „Eine Passage durch Suez könnte die Transitzeit um 10 bis 12 Tage verkürzen, aber derzeit ist noch ungewiss, ob und wann diese Route tatsächlich wieder strukturell genutzt wird."

Weitere Informationen:
Amit Chopade
Chopde Farms and Exports
Tel: +91 98 230 86 907
[email protected]

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