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Heegsma BV, Niederlande:

"Die Exportnachfrage bestimmt, wie sich der Karottenmarkt entwickeln wird"

„Bis Weihnachten war es im Karottenhandel nicht einfach", blickt Kees Heegsma vom gleichnamigen Handelsunternehmen für Freilandgemüse aus dem niederländischen Lemmer zurück. „Irgendwann waren die Kisten und Kühlhäuser voll, während noch erhebliche Mengen im Boden lagen, die sowohl in den Poldern als auch im Südwesten einen Platz finden mussten."

„Letztlich wurden doch viele Partien zu kleinen Preisen abverkauft, und bis zum Tag vor Weihnachten wurde fleißig geerntet und konnten die Verarbeiter die gesamte Ernte einbringen, bevor es zu frieren begann", fährt Kees fort. „Aber wie gesagt, das alles für wenig Geld. Der Preis für Freilandgemüse lag wochenlang zwischen 6 und 10 Cent, und davon kann niemand großartig profitieren."

„Inzwischen hat sich das Wetter in Europa gewendet und die Karten sind neu gemischt worden. Viele Deutsche und Osteuropäer haben ihre Felder mit Vlies und/oder Stroh abgedeckt, aber die Kälte in Europa hat dennoch ihre Spuren hinterlassen", fährt Kees fort. Derzeit ist er damit beschäftigt, Karotten anhand von Testkisten aus Partien zu bewerten, die in Kühlhäusern gelagert sind. „So bekommen wir einen Überblick über die Qualität, die wir vorrätig haben, und über die Größe und das Kilogewicht pro Kiste. Ich sehe derzeit einige Qualitätsprobleme, insbesondere Ringfäule, auch bei Partien, bei denen wir das nicht erwartet hätten."

„Momentan gibt es zwar einige Preisbewegungen, aber das Angebot besteht derzeit meist aus Partien mit beginnenden Qualitätsproblemen: Karotten, die nicht gekühlt oder mit einem Kartoffelroder geerntet wurden. Die Vertragspreise ab Land liegen meist bei etwa 15 Cent. Wenn man solche Partien aus dem Kühlhaus liefert, muss man doch mindestens 10 Cent Kühlkosten hinzurechnen und sollte als Erzeuger also mindestens 25 Cent bekommen."

„Die Versteigerung in Emmeloord notierte vorige Woche Preise zwischen 11 und 14 Cent. Der erste Schritt ist damit getan. Vergangene Woche wurde sogar eine einzelne Ladung zu einem höheren Preis verkauft, weil ein einzelner Abnehmer aufgrund der Wetterbedingungen in der Klemme saß. Aber selbst für einen Preis von 18 Cent wird ein Erzeuger noch keine Karotten aus dem Kühlhaus verkaufen. Das ist derzeit der Spagat, in dem sich der Markt befindet. In der nächsten Zeit muss sich etwas tun, aber dabei ist es spannend, wie sich die Karotten in Deutschland und Osteuropa entwickeln und wie es um die Qualität steht. Dabei geht es darum, wie die Karotten unter einer isolierenden Abdeckung aus Vlies oder eventuell Stroh und einer Schneedecke lagen, bevor es wirklich zu frieren begann."

„Ich persönlich glaube nicht, dass in den Niederlanden, Belgien und Deutschland größere Vorräte in den Kühlhäusern lagern als im Vorjahr, und ich höre und sehe auch, dass die Nettomengen pro Kiste in diesen Ländern nicht ganz so schlecht sind. Letztlich bestimmt jedoch die Exportnachfrage, was auf dem Karottenmarkt passieren wird. Ich selbst bin zwar hinsichtlich der guten Qualität positiv gestimmt, aber die Frage ist, inwieweit uns die minderwertige Qualität weiterhin im Weg stehen wird. Auch für Bio-Karotten, mit denen im vergangenen Jahr das ganze Jahr über wenig Handel betrieben wurde, gibt es jetzt eine Nachfrage auf dem Markt. Aus diesem Grund werden seit knapp zwei Monaten Bio-Karotten nach Deutschland geliefert."

Weitere Informationen:
Kees Heegsma
Heegsma BV
Straatweg 74
8531 PZ Lemmer, Niederlande
Tel: +31 (0)514 56 92 24
Mob: +31 (0)6 53 24 48 28
[email protected]
www.heegsmabv.nl

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