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Pierre Varlet, APEF

Gute Mengen und steigender Verbrauch: Vielversprechende Chicorée-Kampagne 2026

Der französische Chicorée-Sektor blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. Alles scheint sich in die richtige Richtung zu entwickeln: Der Anbau ist gut unter Kontrolle, die Produktqualität ist hoch und die Mengen sind ausreichend. Gleichzeitig steigt der Verbrauch wieder an, unterstützt durch attraktive Ladenpreise. Da Chicorée in kontrollierten Umgebungen angebaut wird, ist die Pflanze weniger anfällig für schlechtes Wetter, was in der heutigen Zeit ein klarer Vorteil ist. Darüber hinaus setzt der Sektor stark auf Kommunikation, um neue Käufer zu gewinnen und den Absatz zu fördern.

© APEF

Stabiler Anbau, starker Saisonstart
Im Bereich des Anbaus von Chicorée ist die Lage positiv. Obwohl in diesem Jahr etwas weniger gepflanzt wurde als in der vergangenen Saison, blieb die Anbaufläche im Einklang mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. „Die angewandten Anbautechniken haben gut funktioniert und das Wetter spielte mit. Es gab keine größeren Probleme, keinen Befall durch Läuse und auch die Unkrautbekämpfung verlief reibungslos", berichtet Pierre Varlet, Direktor der APEF. Die Ernte der Spargelstangen wurde Mitte Dezember unter hervorragenden Bedingungen abgeschlossen, was für die Lagerung in Kühlzellen günstig ist.

Die ersten Erträge in den Gewächshäusern sind gut bis sehr gut, was sich in einer soliden wirtschaftlichen Ausgangsposition niederschlägt. Seit September liegen die Verkaufszahlen über denen der letzten beiden Saisons. Die Hoffnung ist, wieder an die Mengen von 2021-2022 heranzukommen. Das Vertrauen in den Rest der Saison ist groß, zumal Chicorée in Zeiten unbeständiger Witterung einen Vorteil hat. „Sobald die Sprossen geerntet sind, erfolgt das weitere Wachstum in einer kontrollierten Umgebung. Dadurch ist der Anbau viel weniger wetterabhängig", erklärt Varlet. „Bei Schnee oder anderen Wetterproblemen kann Chicorée dadurch sogar an Sichtbarkeit gewinnen, insbesondere wenn andere Kulturen Schwierigkeiten haben, die Regale in den Geschäften gefüllt zu halten."

Niedrige Preise als Impuls für die Nachfrage
Ein zweiter positiver Faktor sind die Verbraucherpreise. Nach den neuesten Zahlen des Ministeriums liegt der Preis für Chicorée derzeit etwa 30 % unter dem Vorjahresniveau. „Wir befinden uns jetzt wieder auf einem Niveau, das für den Verbraucher attraktiv ist, und das ist eine gute Nachricht, um die Nachfrage wieder anzukurbeln", sagt Varlet. Der niedrigere Preis kann neue Käufer überzeugen und gleichzeitig für Wiederholungskäufe sorgen.

Dennoch bleibt die Branche wachsam. Denn obwohl günstige Preise helfen, den Absatz anzukurbeln, dürfen sie nicht unter das Kostenniveau fallen. Angesichts des derzeitigen Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage ist die Branche bestrebt, die Saison so lange wie möglich zu verlängern. „Wir können Chicorée das ganze Jahr über anbauen, aber es wäre gut, wenn die Hauptsaison bis Ende April andauern könnte. Danach müssen wir abwarten, wie sich das Wetter entwickelt und wie groß das Angebot an anderen Gemüsesorten sein wird."

Eine breit angelegte Medienkampagne
Um den Verbrauch zusätzlich zu fördern, startet Endives de France vom 19. Januar bis zum 8. Februar eine dreiwöchige landesweite Medienkampagne. Insgesamt werden 289 Radiospots auf RTL und Nostalgie ausgestrahlt, die sich an die treue Verbrauchergruppe der über 50-Jährigen richten.

Darüber hinaus wird in Connected TV investiert, mit einem kurzen 15-sekündigen Werbespot, der vor den Sendungen auf den wichtigsten Replay-Plattformen gezeigt wird. Dieser richtet sich speziell an die Zielgruppe der 25- bis 49-Jährigen. Das Ziel: neue Verbraucher erreichen und Chicorée erneut als festen Bestandteil im Gemüsesortiment positionieren, gerade in einer Zeit, in der das Produkt ohnehin schon häufig gegessen wird.

Die Kampagne wird durch soziale Medien und die erneuerte Partnerschaft mit der kulinarischen Veranstaltung „Soirées entre Chefs – The Fork" zusätzlich verstärkt. Damit möchte die Branche auch die professionelle Küche ansprechen und Chicorée wieder auf die Speisekarte bringen, im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Denn Chicorée verdient seinen Platz, sowohl im Laden als auch auf dem Teller.

Weitere Informationen:
Pierre Varlet (Direktor)
APEF
2, rue des Fleurs
62000 Arras
Tel.: 03 21 07 89 89
[email protected]
endive.de

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