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Frankreich:

Einige Lkw-Beschränkungen wurden aufgehoben, Verkehr bleibt aufgrund des Schnees weiterhin schwierig

Am Montag kam es in Teilen Frankreichs zu starken Schneefällen, die unter anderem zu Verkehrsproblemen führten. In der Region Île-de-France erreichten die Staus am Montag, dem 5. Januar, kurz nach 17 Uhr eine Rekordlänge von mehr als 1.000 km. Im Departement Calvados fielen bis zu 13 Zentimeter Schnee. Die Schneefälle kosteten sechs Menschen das Leben.

Am Dienstagmorgen hob Météo-France die orangefarbene Warnung in 26 Departements* auf. Aufgrund der frostigen Temperaturen in der Nacht bleibt die Verkehrslage auf mehreren Straßen jedoch weiterhin schwierig. Für Dienstagabend, den 6. Januar, wird eine neue Schneefallperiode erwartet.

*Zu den 26 betroffenen Departements gehören: Calvados, Eure-et-Loir, Ille-et-Vilaine, Yvelines, Orne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Charente-Maritime, Eure, Essonne, Oise, Val-d'Oise, Paris, Vendée, Hauts-de-Seine, Côtes d'Armor, Finistère, Seine-et-Marne, Val-de-Marne, Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Manche, Morbihan, Sarthe, Mayenne und Deux-Sèvres.

In logistischer Hinsicht war die Lage am Montag besonders angespannt. In den Regionen Vendée, Pays de la Loire, Bretagne und Normandie wurde für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen ein Fahrverbot verhängt, wodurch viele Erzeuger ihre Produkte nicht ausliefern konnten. Ein Betreiber gab an, dass er seine Kunden nicht beliefern konnte. „Am Montag habe ich keine Paletten verschickt, sodass ich große Mengen auf Lager hatte." Die Lähmung des Transportwesens soll auch zu Verzögerungen in Rungis am Dienstagmorgen sowie zu Lieferproblemen in vielen Geschäften geführt haben. Anderen Quellen zufolge steckten auch Waren aus Perpignan in Niort fest.

Lkw-Fahrverbote teilweise aufgehoben
Am Dienstagmorgen wurden einige Lkw-Fahrverbote aufgehoben, insbesondere in der Normandie und im Pays de la Loire, sodass die Fahrer ihre Lieferungen schrittweise wieder aufnehmen konnten. In einigen Gebieten gelten jedoch weiterhin Beschränkungen, vor allem für Lkw über 7,5 Tonnen im Westen Frankreichs und in der Bretagne.

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