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Danper, Peru:

"Das Spargelangebot ist in den letzten Jahren immer knapper geworden"

Auch für den peruanischen grünen Spargelsektor ist das Jahr 2025 vorbei. „Durch die gute Abstimmung unserer Erträge auf die Marktnachfrage konnten wir das ganze Jahr über liefern", sagt Cristina Albuquerque, kaufmännische Leiterin bei Danper.

Für 2026 rechnet Danper mit einem Exportvolumen von rund 10.000 Tonnen Spargel, davon 80 % frisch, der Rest verteilt auf Konserven und Tiefkühlprodukte. UC157 ist nach wie vor die am häufigsten angebaute Sorte, aber das Unternehmen untersucht auch, wie sich neue Sorten im Hinblick auf die Zukunft verhalten.

© DanPer

Die Folgen der jüngsten Klimaphänomene wie El Niño und Yaku sind noch immer spürbar. „Seit 2023/2024 arbeiten wir hart an der Wiederherstellung unserer Felder. Sowohl agronomisch als auch im Bereich des Qualitätsmanagements haben wir große Anstrengungen unternommen", erklärt Albuquerque. Die Erträge sind noch nicht ganz auf dem alten Niveau, aber dank intelligenter Anbautechniken und technologischer Innovationen wurden große Fortschritte erzielt.

Danper konzentriert sich hauptsächlich auf Europa und die USA. Daneben wachsen die Mengen, die nach Großbritannien, Irland, Italien und Frankreich geliefert werden. Der wichtigste Konkurrent ist Mexiko, gefolgt von der saisonalen Produktion in Europa. „Wenn Mexiko erntet, konzentrieren wir uns auf die Pflege unserer Felder und Packstationen und auf die Erfüllung unserer Lieferverpflichtungen für Konserven und Tiefkühlprodukte", erklärt sie.

© DanPer

Grüner Spargel ist sehr leicht verderblich, weshalb Luftfracht unverzichtbar ist, um die richtige Qualität ans Ziel zu bringen. Diese Abhängigkeit macht die Logistik jedoch teurer und komplexer. „Spargel ist nach wie vor stark vom Lufttransport abhängig, da er nun einmal schnell verderbt", sagt Albuquerque. Dennoch setzt Danper auch auf den Seetransport, insbesondere nach Europa und Großbritannien. Damit will das Unternehmen die CO₂-Emissionen senken und die Lieferkette nachhaltiger gestalten.

Weltweit gibt es einen klaren Trend: Das Angebot an Spargel geht zurück, während die Nachfrage weiterhin hoch ist, insbesondere in Segmenten, in denen gesunde Ernährung und nachhaltiger Anbau wichtig sind. „Wenn man Länder wie Peru und Mexiko zusammen betrachtet, sieht man, dass die Gesamtverfügbarkeit von Spargel in den letzten Jahren zurückgegangen ist", sagt Albuquerque. Gleichzeitig sind die Preise im Vergleich zur letzten Saison um etwa 10 % gesunken, hauptsächlich aufgrund steigender Logistikkosten und der Konkurrenz durch andere Kulturen.

© DanPer

Auf dem Feld arbeitet Danper mit fortschrittlichen Technologien, um effizienter anzubauen und den klimatischen Herausforderungen zu begegnen. „In unseren Gartenbau- und Industrieprozessen verwenden wir Apps und Tools aus unserem Digitalisierungsprogramm. Damit setzen wir auf Präzisionsanbau, was uns hilft, besser zu bewässern, Krankheiten zu bekämpfen und Pflanzen zu verwalten", erklärt sie. Durch die Arbeit mit Daten und intelligenten Systemen kann das Unternehmen schneller und besser Entscheidungen treffen.

Abschließend hebt Albuquerque Danpers das Nachhaltigkeitsprofil hervor: „Wir sind das einzige agroindustrielle Unternehmen in Lateinamerika mit dem Zero-Waste-Gütesiegel von SGS Spanien. Darüber hinaus verfügen wir über Zertifizierungen wie GlobalGAP, LEAF, SPRING, ISO 14001 und ISO 14064-1. Und wir wurden vom peruanischen Umweltministerium für unser Engagement zur Reduzierung von Treibhausgasen mit einem peruanischen Gütesiegel ausgezeichnet."

Weitere Informationen:
Cristina Albuquerque
Danper
Peru
Tel.: +51 949 711 340
[email protected]
https://danper.com/

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