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Kees Havenaar (Frutas Luna) über Extreme im spanischen Gewächshausgemüsebau

"Ich denke, dass sich viele Pflanzen vorerst nicht erholen werden"

„Wir haben einen außergewöhnlichen Herbst hinter uns. In meinem letzten Beitrag auf dieser Website Anfang Oktober, hatten wir noch Temperaturen von 27 Grad. Damit fing alles an. Die Temperaturen waren nicht nur zu hoch, um die Thripse zu bekämpfen, sondern auch nachteilig für die damaligen Pflanzenkulturen", so Kees Havenaar von Frutas Luna aus Roquetas. „Alles wuchs gut, und beispielsweise bei Gurken und Auberginen verlief die Ernte sehr schnell. Bis die Pflanzen leer waren, wodurch eine Lücke entstand, die nie wieder geschlossen wurde, weil das Wetter umschlug."

© Frutas Luna

„Normalerweise ist der Dezember ein stabiler Monat, was sowohl die Versorgung als auch die Preise angeht. Aber einen Herbst wie diesen habe ich noch nie erlebt, mit extrem hohen Preisen", fährt Kees fort. Er erklärt die hohen Preise damit, dass die späten (Herbst-)Kulturen nie richtig in Gang gekommen sind, weil es den ganzen Dezember über dunkel, kühl und nass war. „Das ist für fast alle Pflanzen fatal, vor allem aber für Gurken und Auberginen. Bei den Paprika wissen wir inzwischen, was der Übeltäter war und immer noch ist, nämlich Thripse. Und wenn dann noch ein Monat mit dunklem Wetter hinzukommt, haben wir einen 'perfect storm'."

Was wird 2026 passieren? „Ich wage es kaum auszusprechen. Oft scherze ich mit unserem (im wahrsten Sinne des Wortes) großen Freund Izak von AGF.nl, dass ich wieder einmal in meine „Kristallkugel" schauen muss. Nun, schnallen wir uns alle an, denn persönlich erwarte ich von jetzt bis zum Frühjahr extreme Momente. Ich glaube sogar, dass sich viele Kulturen vorerst nicht erholen werden. Und das Schlimmste steht uns vielleicht noch bevor, denn derzeit sind die Wettervorhersagen für diese Region besorgniserregend. Die Mindesttemperaturen werden so stark sinken, dass sie den Gnadenstoß versetzen werden", prognostiziert der Exporteur aus Almeria.

„Aber es gibt immer etwas Positives an all dem. Mein Vater sagte immer: „Lieber teuer als nicht zu verkaufen", und in unserer Branche hört man derzeit niemanden darüber klagen, dass die Preise nicht gut sind. Und es gibt auch Erzeuger, die sich nicht beschweren, es gibt immer welche, die gut abschneiden, und das ist schön für sie", so Kees, der zum Abschluss allen ein schönes und gesundes Jahr 2026 wünscht.

Weitere Informationen:
Kees Havenaar
Frutas Luna
Tel +34 950 178 653
[email protected]
www.frutasluna.com

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