Der österreichische Speisekartoffelmarkt startet ohne große Veränderungen in das Jahr 2026. Mit den Umsätzen vor dem Weihnachtsfest war man im LEH heuer durchwegs zufrieden. Auch aus den Tourismusregionen und der Gastronomie wurden zuletzt gute Absatzzahlen gemeldet. Für positive Überraschung sorgte zudem das Exportgeschäft, das kurz vor den Weihnachtsfeiertagen doch noch kräftig anzog. Im Jänner erwartet man traditionell eine generell ruhigere Absatzsituation.
Von der Angebotsseite gibt es laut LKÖ wenig Neues zu berichten. Die Lagerräume bei den Händlern sind noch gut gefüllt und die Abgabebereitschaft der Landwirte ist weiterhin hoch. Die Erzeugerpreise starten unverändert ins neue Jahr. In Niederösterreich werden für gute Qualitäten bis zu 20 EUR/100 kg bezahlt, wobei Abzüge für Logistikaufwände und Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. In Oberösterreich lag das Preisniveau zuletzt stabil bei 15 EUR/100 kg.
© LKÖRuhiger Jahreswechsel am Zwiebel- und Karottenmarkt
Der österreichische Zwiebelmarkt startet ausgeglichen ins neue Jahr. Die Inlandsnachfrage hat sich nach einem zufriedenstellenden Weihnachtsgeschäft wieder beruhigt und dürfte sich in den nächsten Wochen auf Normalniveau einpendeln. Das Exportgeschäft lief zwischen den Weihnachtsfeiertagen traditionell auf Sparflamme. Hier hofft man in den nächsten Wochen aber auf neue Impulse. Preislich gab es keine Änderung. Für geputzte und sortierte Zwiebeln in der Kiste wurden zu Wochenbeginn, je nach Qualität und Größe, meist 10 bis 13 EUR/100 kg bezahlt.
Am niederösterreichischen Karottenmarkt hat sich die Marktlage mit dem Jahreswechsel kaum verändert. Der Inlandsabsatz läuft stetig auf gut durchschnittlichem Niveau. Im Export gehen weiterhin nur geringe Mengen, dies ist aber um die Jahreszeit nichts Außergewöhnliches. Die Erzeugerpreise starteten unverändert ins neue Jahr. Zu Wochenbeginn wurde für Karotten im 5-kg-Sack, ab Rampe, je nach Qualität meist zwischen 38 und 43 EUR/100 kg bezahlt.
Quelle: LKÖ