Das Weihnachtsgeschäft hat nicht zu dem erhofften Nachfrageboom geführt, heißt es im jüngsten Marktupdate der Weuthen GmbH. Die Speisenotierungen bleiben unverändert.
Übergebietliche Verladungen aus dem Rheinland laufen derweil nach Plan. Lagerdruckstellen in den Flächenlägern nehmen zu.
Gute Qualität ist derzeit der einzige Schlüssel zum Markt. Abweichende Qualitäten finden hingegen derzeit keine Käufer. Der Export Richtung Osteuropa sei weiterhin sehr schwach.
Auch Exporte Richtung Afrika bleiben schwach und stehen unter Preisdruck.
Schwieriger Zwiebelexport, guter Inlandsabsatz
Der Zwiebelexport Richtung Übersee legt in KW 52 + 1 eine Pause ein. Wie sich die Exportnachfrage im Januar entwickelt, ist heute noch nicht absehbar. Kontraktware fließt derweil planmäßig ab. Nur TOP-Qualitäten finden Käufer im Export. Der Angebotsdruck von B-Qualitäten bleibt groß. Auch in diesem Jahr zeigen sich Probleme mit Bakterienfäule, Fusarium und vermehrt Keimung. Unterdessen wird ein schwacher Export Richtung Osteuropa mit Preisen an der unteren Preisskala beobachtet. Zufriedenstellender hingegen war der Zwiebelabsatz über Weihnachten Richtung LEH.
Quelle: Weuthen GmbH