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USA bleiben wichtiger Absatzmarkt für chilenische Trauben, aber Kanada und Europa gewinnen an Bedeutung

Der Export chilenischer Früchte findet in dieser Saison in einem sich wandelnden Umfeld statt. „Die Märkte werden selektiver und die Absatzperioden verschieben sich", erklärt Juan Pablo Mozó, kaufmännischer Direktor von Greenvic.

„China bleibt unser wichtigster Absatzmarkt", sagt Mozó, „aber wir haben inzwischen auch in anderen Teilen Asiens eine starke Position aufgebaut. Bei Heidelbeeren sehen wir hauptsächlich in Südkorea ein deutliches Wachstum. Die Nachfrage dort ist groß, und unsere chilenischen Heidelbeeren werden gut angenommen. Man schätzt vorwiegend die Qualität, den Geschmack und die Art und Weise, wie sie ankommen."

© Greenvic

Ein wichtiger Grund für diesen Kurs ist die Konzentration auf früh reifende Sorten mit einer besseren Haltbarkeit. Dadurch kann Chile bereits zu Beginn der Saison wettbewerbsfähig sein. „Südkorea verschafft uns außerdem einen strategischen Vorteil", erklärt Mozó. „Länder wie Peru haben noch keinen Zugang zu diesem Markt. Aber die Saison ist in Bezug auf die Preise unbeständig. Es gibt Spitzen in der Versorgung, und der asiatische Markt reagiert darauf empfindlich. Letztlich dreht sich dort alles um Qualität."

© Greenvic

Bei Heidelbeeren investiert Greenvic stark in die Sortenerneuerung. Der Schwerpunkt liegt auf neuen Genetiken wie Mountain Blue Orchards (MBO) und Sekoya, mit Sorten, die bis zu zwei Wochen früher geerntet werden können als traditionelle Sorten. Zudem sind sie fester, größer und widerstandsfähiger gegenüber langen Transporten. „Sie bleiben während des Transports einfach besser in Form. Der Geschmack ist gut, die Qualität konstant", so Mozó.

© Greenvic

Bei Trauben kombiniert Greenvic den Anbau in Peru und Chile. Dadurch können sie einen größeren Teil der Saison auf dem Markt bleiben. In Peru begann die Ernte früh, mit guter Qualität und starken Leistungen von Sorten wie Red Globe, Sweet Globe und Sweet Celebration. Diese Mengen gingen vor allem in die USA, nach Mexiko, Lateinamerika und Europa.

Die chilenische Traubensaison beginnt Ende Februar, Anfang März. Auch dort liegt der Schwerpunkt auf neuen Sorten, wobei Autumncrisp, Sweet Globe und Sweet Celebration die Hauptrolle spielen. Greenvic rechnet mit einem Export von etwa 500.000 Kartons. Allerdings ist das Klima in den USA weniger günstig. Die Konkurrenz aus Peru ist stark, und der Verlust des sogenannten System Approach betrifft hauptsächlich den Export von Bio-Trauben. Ferner gilt ein zusätzlicher Einfuhrzoll von 10 %.

© Greenvic

„Die USA bleiben wichtig, aber der Spielraum für Chile wird dort kleiner", sagt Mozó. „Deshalb schauen wir weiter. Wir konzentrieren uns mehr auf Märkte wie Mexiko, Kanada und Europa."

Ein weiterer Pfeiler der Strategie von Greenvic ist die Zusammenarbeit mit Agrovision. Gemeinsam arbeiten sie an der Entwicklung und Vermarktung spezifischer Heidelbeersorten. Durch diese Zusammenarbeit können sie ihre Mengen und Zielmärkte besser aufeinander abstimmen.

„Ob es nun um Heidelbeeren oder Trauben geht: Der Markt ist gereift", schließt Mozó. „Entscheidend sind Genetik, Qualität und Timing."

Weitere Informationen:
Juan Pablo Mozó
Greenvic
Chile
Tel.: +56 9 8902 0478
[email protected]
www.greenvic.cl

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