Niedersachsen:
Die Speisekartoffelumsätze zum Weihnachtsfest fallen in diesem Jahr etwas hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere die Qualität der Sorte Wega entspricht derzeit nicht den gewohnten Ansprüchen, berichtet die Heidesand eG im jüngsten Marktradar. In Sachen Pflanzkartoffeln liegen Anerkennungsergebnisse vom Pflanzenschutzamt bisher noch nicht vollständig vor. Dies erschwert derzeit leider den reibungslosen Abverkauf der Pflanzkartoffeln.
NRW:
Der Speisekartoffelmarkt in Nordrhein-Westfalen verläuft in beständigen Bahnen und kann als insgesamt ausgeglichen beschrieben werden. Die Feiertage sorgten – wie üblich – für eine Nachfragebelebung. Am Industriekartoffelmarkt ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.
Schleswig-Holstein:
Zu Beginn der Weihnachtswoche hat sich die Nachfrage im Großhandelsgeschäft mit Kartoffeln belebt. Die Umsatzsteigerungen entsprechen bislang nicht immer den Erwartungen, könnten sich jedoch bis zum Jahresende noch verbessern. Die Kurse im Großhandel wurden mit Blick auf die überregionalen Notierungen etwas reduziert. Obwohl bereits viel Ware alternativen Absatz gefunden hat, wird auch zum Jahresbeginn mit einem hohen Überhang gerechnet.
Bislang wird von guten Qualitäten in den Kühlhauslägern berichtet. Viele Erzeuger setzen auf bessere Absatzmöglichkeiten im kommenden Frühjahr. Ob die Kurse dann jedoch ausreichen, um die Kosten der Lagerung zu decken, muss sich zeigen. Dazu muss die Ware auch zum späteren Zeitpunkt noch von einwandfreier Qualität sein, um Absatz zu finden. Der Preis- und Angebotsdruck hat bei der Industrieware zuletzt nochmals zugenommen. Der Absatz der Chips- und Frittenprodukte bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Sachsen:
In Sachsen blieben die Großhandelspreise auch in Richtung Jahresende weiterhin unverändert.
Hessen:
Im Land Hessen hat es im Vergleich zur Vorwoche keine nennenswerten Preisveränderungen gegeben.