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Kartoffel-Marktbericht KW 50-51:

'Präsenz von Speisefrühkartoffeln dehnte sich mit ersten Sieglinde weiter aus'

Das Sortiment wurde weiterhin von einheimischen Speiselagerkartoffeln dominiert. Es stand eine Vielzahl an Varietäten bereit. Anlieferungen aus dem benachbarten Ausland ergänzten laut BLE die Warenpalette. Die Qualität konnte in der Regel überzeugen. Nur in Hamburg ließen inländische Annabelle hinsichtlich ihres Geschmacks Wünsche offen. Die Präsenz von Speisefrühkartoffeln dehnte sich aus: Neben zyprischen Annabelle konnte auch auf italienische Sieglinde zugegriffen werden. Insgesamt verliefen die Geschäfte in relativ ruhigen Bahnen. Angebot und Nachfrage hielten sich hinreichend die Waage, sodass es in preislicher Hinsicht zu keinen wesentlichen Veränderungen kam.© BLE
Rheinland-Pfalz:
Am Kartoffelmarkt beleben weihnachtliche Verkaufsaktionen die Nachfrage. Hofläden berichten ebenfalls von besseren Verkäufen, oftmals in Verbindung mit Weihnachtsbäumen oder anderen Saisonwaren. Die Erzeugerpreise für hochwertige Lagerware können sich festigen. Der Angebotsdruck aus Zwischenlagerungen hat deutlich nachgelassen, das Angebot bleibt dennoch üppig.

Bayern:
Zu Wochenbeginn bewegte sich die Nachfrage nach Speisekartoffeln im LEH/Discount meist noch in normalen Bahnen. Abpackbetriebe rechneten ab Wochenmitte mit einer Absatzbelebung. Der Höhepunkt des Weihnachtsgeschäftes wurde für das Wochenende und die beiden Tage unmittelbar vor Weihnachten erwartet. Der Markt war mit einem ausreichenden Kartoffelangebot versorgt. Die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln blieben auch zum Jahresende stabil. Für freien Frittenrohstoff und Verarbeitungsware ergaben sich ebenfalls keine preislichen Veränderungen.

NRW:
In NRW verläuft der Speisekartoffelmarkt in beständigen Bahnen. Wie gewöhnlich werden durch das Weihnachtsgeschäft zusätzliche Nachfrageimpulse erwartet. Am Industriekartoffelmarkt ergeben sich keine Änderungen. Ein uneinheitliches Bild zeigen die EU-Kassanotierungen.

Niedersachsen:
Werbeaktionen zu den Feiertagen haben den Absatz etwas angekurbelt. Da Weihnachten mitten in der Woche stattfindet, konzentriert sich die Vermarktung auf wenige Tage, was zu einem besseren Absatz führte.

Hessen:
Im Land Hessen hat es im Vergleich zur Vorwoche eine leichte Preisanhebung gegeben.

Schleswig-Holstein:
Die Großhandelspreise für Speisekartoffeln verharren auch in dieser Woche unverändert auf ihrem sehr niedrigen Niveau. Für qualitativ hochwertige Ware können zwar oftmals Lageraufschläge verbucht werden, das Angebot übersteigt aber weiterhin deutlich den Bedarf, und dies trotz anhaltender Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel. Es werden nach wie vor erhebliche Mengen in alternative Verwertungen überführt, doch auch hierhin fließen die entsprechenden Mengen nicht problemlos ab. Eine Trendwende ist nach wie vor nicht in Sicht. Auch an den Terminmärkten gibt es kaum Bewegung. Die Kurse bleiben auf Vorwochenniveau. Nennenswerte Handelsumsätze finden derzeit an der Warenterminbörse nicht statt. Im Verarbeitungskartoffelbereich könnte sich die Lage noch weiter zuspitzen, da der Absatz von Pommes, Chips und Co. deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die Fabriken sind dementsprechend nicht ausgelastet.

Sachsen:
In Sachsen blieben die Preise weiterhin unverändert.

Brandenburg/Berlin:
Mit 11.400 Hektar wurden im Land Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr fast 800 Hektar mehr angebaut. Der diesjährige Hektarertrag beläuft sich auf 352,7 Dezitonnen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel sind es fast 6 % mehr. Das Rodungsergebnis vom Vorjahr mit 391,4 Dezitonnen je Hektar konnte aber nicht erzielt werden.

Die meisten Kartoffeln wuchsen mit 3.500 Hektar im Landkreis Teltow-Fläming, 2.600 Hektar im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und 1.900 Hektar in der Prignitz.

Erscheinungsdatum:

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