Ab dem 1. Januar 2026 treten die Kartoffel Deyerling Dollbergen GmbH und die Hermann Otte Landhandel GmbH gemeinsam als OTTE GmbH auf. Hauptsitz des neuen Unternehmens wird Dollbergen, ergänzt durch den Standort Eversen und alle bisherigen Niederlassungen. Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette für Kartoffeln und Zwiebeln aus einer Hand zu bedienen – von der Erfassung über Lagerung und Aufbereitung bis hin zur Vermarktung. "Für den Handel bedeutet das: mehr Verlässlichkeit, kurze Wege und ein breiteres Angebot", so das Management des neu gegründeten Unternehmens auf Anfrage.
Die Neugründung ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit und einer klaren Zukunftsstrategie. „Wir wollen unsere Kräfte bündeln, um den Anforderungen des Marktes besser gerecht zu werden", erklärt die junge Geschäftsführung. „Mit der OTTE GmbH verbinden wir regionale Nähe mit überregionaler Schlagkraft. Das gibt unseren Partnern Sicherheit – vom Acker bis ins Regal." Die Beweggründe zur Kräftebündelung liegen primär in steigenden Anforderungen an Qualität, Logistik und Flexibilität sowie im Wunsch, Erzeugern und Abnehmern ein Komplettpaket anzubieten. Ein besonderer Mehrwert: Die gesamte Wertschöpfungskette wird abgedeckt – von der Erzeugung über die Lagerung bis zur Vermarktung.
© OTTE GmbHDie neue Geschäftsführung der OTTE GmbH: v.l. Lennard Otte, Josephine Otte-Hartlaub und Ludger Otte.
Kontinuität und Verlässlichkeit
Neben Kartoffeln und Zwiebeln bleiben auch die bisherigen Geschäftszweige wie Getreide-, Raps-, Saatgut- und Futtermittelhandel unverändert bestehen. "Damit bleibt OTTE ein verlässlicher Partner für den gesamten Ackerbau", betont man. Auch in der Standortstruktur ändert sich nichts: Der Hauptsitz liegt künftig in Dollbergen, der Standort Eversen bleibt bestehen, ebenso die Niederlassungen in Bergen, Flessau, Lachendorf, Suderburg und Winsen/Aller. "Die gewohnten Ansprechpartner bleiben an Bord – auch das ist ein klares Signal für Kontinuität und Verlässlichkeit."
Flexible Vermarktungsstrategien, enge Partnerschaften
Die Lage am Kartoffelmarkt sei weiterhin angespannt. Nach einer Rekordernte von über 13 Millionen Tonnen stehen die Erzeuger unter Druck: Überproduktion und niedrige Preise prägen das Bild. Viele Betriebe haben Kartoffeln eingelagert und warten auf Nachfrage. „Wir begegnen dieser Situation mit flexiblen Vermarktungsstrategien und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern", betont die Geschäftsführung. Ziel ist es, Überschüsse bestmöglich zu steuern und den Handel zuverlässig zu bedienen."
© OTTE GmbH
Zwiebeln zeigen stabile Nachfrage
Im Zwiebelmarkt zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Die Erträge seien solide, die Nachfrage stabil. Besonders rote und Bio-Zwiebeln erzielen weiterhin gute Preise. „Wir sehen hier Chancen für weiteres Wachstum und wollen diese aktiv nutzen", heißt es aus der Unternehmensführung. Die Vermarktung läuft bislang zufriedenstellend, auch im Exportgeschäft.
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Aktive Begleitung wachsender Märkte
Die (nord)deutschen Anbauflächen für Zwiebeln steigen seit Jahren – ein Trend, der sich nach Angaben des Unternehmens weiter fortsetzt. "Bei Kartoffeln hingegen könnte die aktuelle Preissituation mittelfristig zu einer Anpassung der Flächen führen. Sortenvielfalt und Konsumtrends spielen derweil ebenfalls eine Rolle: Gelbschalige Sorten dominieren, rote Zwiebeln gewinnen an Bedeutung. Die OTTE GmbH will diese Entwicklungen aktiv begleiten – mit Beratung, verlässlicher Logistik und Absatzkanälen, die vom regionalen LEH bis in den Export reichen", heißt es abschließend.
Weitere Informationen:
OTTE GmbH
Eddesser Landstraße 4
31311 Uetze-Dollbergen
Tel.: 05177 986 20 01
[email protected]
www.otte.gmbh