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Marktbericht Kartoffeln KW 33/34:

'Verfügbarkeit reichte aus, um den Bedarf zu decken'

Das Kartoffelsortiment schränkte sich ein wenig ein: Die Importe aus Italien fielen geringer aus. Abladungen aus Frankreich, den Niederlanden und Spanien kamen über einen ergänzenden Status kaum hinau. Bei der deutschen Ware reduzierte sich die Präsenz von Musica und Colomba, die vereinzelt aus der Vermarktung verschwanden. Glorietta gewann laut BLE hingegen leicht an Bedeutung. Die Verfügbarkeit reichte aus um den Bedarf zu decken.

Rheinland-Pfalz:
Vom Kartoffelmarkt werden sehr ruhige Umsätze gemeldet. Hitze, Urlaubszeit, aber auch die Rodung von Hausgärten werden als Ursache benannt. Das Angebot ist für diese Nachfrage mehr als ausreichend. Auch der LEH berichtet von sehr ruhigen Umsätzen. Die Erträge der Anschlusssorten bleiben überwiegend bescheiden und lassen eine insgesamt kleine Ernte 2023 erwarten. Die Erzeugerpreise geben in dieser Situation zwar nach, bleiben aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

Hessen:
Im Land Hessen kam es erneut zu Vergünstigungen bei der Packware. Die Notierungen bei der Sackware fielen um 2 Euro/100kg, bei den losen Kartoffeln handelte es sich um eine Preisanpassung um 1 Euro/100kg.

NRW:
Eine Reifeförderung bei Speisekartoffeln ist jetzt wieder möglich. Bei den Pommes frites-Fabriken steht weiterhin die Abwicklung von Vertragskartoffeln im Fokus. Die Industrieware verzeichnet einen erneuten deutlichen Preisrückgang. Deutsche Kartoffelfläche 2023 leicht rückläufig.

Kartoffelhandelshaus Weuthen beobachtet eine bessere Versorgunglage bei schalenfesten Speisekartoffeln, da nun vermehrt auch Anschlusssorten schalenfest zur Verfügung stehen. Währenddessen ist der übergebietliche Versand überschaubar, da viele Bundesländer sich derzeit selbst versorgen können. Niedersachen meldet zudem gute Erträge bei der Haupternte.

Schleswig-Holstein:
Hierzulande läuft die Haupternte der Kartoffeln. Die aktuelle Witterung bringt ausreichend schalenfeste Ware mit sich. Die Packer sind gut eingedeckt. Der LEH versorgt sich mit regionalen Knollen. So findet kaum Handel von Nord- nach Süddeutschland statt. Für eine Exporttätigkeit sind die hiesigen Kartoffeln zu teuer. In den Importländern versorgt man sich vorerst mit eigenen Erntemengen. Dementsprechend ist die aktuelle Nachfrage nach Kartoffeln überschaubar groß.

Nach den zum Teil starken Niederschlägen gibt es Probleme mit Fäule: Staunässe führte bei einigen Partien zu gammligen Knollen, die nun das Packen erschweren. Zudem gibt es mehr Kartoffeln mit Schorf als in anderen Jahren aufgrund der sehr trockenen Bedingungen zu Beginn der Pflanzenentwicklung.
Der Start der Kartoffeleinlagerungen wird hierzulande Anfang September erwartet. Nur einzelne Betriebe haben damit bereits begonnen.

Niedersachsen:
Die Notierung der Niedersächsischen Frühkartoffel-Erzeugergemeinschaft eG vom 18.08.2023 hat weiterhin Bestand.
Auch dieses Jahr scheint ein spannendes Kartoffeljahr zu werden, berichtet der BVNON.

Erscheinungsdatum:

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