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Pieter de Ruiter, 4Fruit Company, Niederlande:

"Spanische Tomaten und Paprika haben sich endlich durchgesetzt"

Im Vorfeld der spanischen Gewächshausgemüse-Saison waren die Erwartungen groß. Durch die geringere niederländische Winterproduktion schienen die Pflanzen "in den Himmel" zu wachsen. Diese himmelhohen Preise blieben lange Zeit aus, aber jetzt werden vor allem für Paprika und Tomaten hohe Preise erzielt. "Der Verkauf von Paprika läuft gut, vor allem die roten, gelben und orangenen Sorten. Grüne Paprika müssen schön grün sein, dann werden dafür auch acht Euro bezahlt. Auch die süßen Palermo-Spitzpaprikas werden gut verkauft. Sie sind so gut wie nicht erhältlich, aber das Preisniveau liegt bei 13 bis 15 Euro", sagt Pieter de Ruiter von 4Fruit Company aus Ridderkerk.

Auch die Tomatenpreise haben ihren Weg nach oben gefunden. "Für die runden Tomaten bekommen wir jetzt sowieso leicht neun bis zehn Euro, und für Pflaumentomaten wird sogar bis zu zwölf Euro bezahlt. Auch die Kirschtomaten sind mit neun bis zehn Euro gut im Rennen. Das sind Preise, die wir seit Wochen nicht mehr hatten. November und Dezember waren sogar ziemlich dramatisch mit Preisniveaus um vier bis fünf Euro", so der Importeur weiter.

Kälte in Almería
"Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch in Almería hat die Kälte Einzug gehalten und es ist nur noch knapp über dem Gefrierpunkt. Das Wachstum und die Größensortierung von Gurken, Auberginen und Zucchini hinken deshalb hinterher, aber gleichzeitig sinken diese Preise nicht. Für Auberginen sollten wir mindestens neun Euro bekommen, jedoch ist 7,50/8 Euro eher der Preis, der im Moment bezahlt wird. Auch für Zucchini bekommt man nur mit Mühe acht Euro."

Auch spanisches Freilandgemüse hat sich durchgesetzt. "In Murcia liegen die Nachttemperaturen derzeit bei vier bis fünf Grad Celsius und auch tagsüber wird es kaum wärmer als zwölf Grad. Das führt zu hohen Preisen. Für spanischen Eissalat werden zehn bis elf Euro bezahlt, für Brokkoli elf bis zwölf Euro und Blumenkohl wird derzeit sogar für 18 Euro verkauft."

Bis auf eine verirrte Palette ist die Kakisaison bei 4Fruit reibungslos zu Ende gegangen. "Sehr bedauerlich, aber die klimatischen Bedingungen - vor allem zu wenig Wasser und zu hohe Temperaturen - haben zu einer bestimmten Zeit der Vegetationsperiode zu einer Ernte von etwa 50 Prozent geführt", sagt Pieter.

Alles in allem sorgen die relativ hohen Preise nicht für Partystimmung unter den Importeuren. "Auch Trauben und Zitrusfrüchte erzielen gute Preise. Es ist schön, aber es ist definitiv nicht zum Feiern. Der Markt ist etwas undurchsichtig und die aktuellen Preise sind nicht wirklich gesund und stoßen auch auf etwas Widerstand bei den Kunden. Ich würde auch lieber einen Wagen mit Handel für zehn Euro verkaufen als zwei Paletten für 18 Euro."

Weitere Informationen:
Pieter de Ruiter
4 Fruit Company
Handelsweg 30
2988 DB Ridderkerk, Niederlande
+31 (0)180 641902
pr@4fc.nl       
www.4fruitcompany.nl  


Erscheinungsdatum:



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