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'Strukturwandel bei Marktobst hält weiter an'

BMEL: Flächenzuwächs bei Süßkirschen und Äpfeln, rückläufige Tendenz bei Sauerkirschen

Die Landwirtschaftszählung 2020 weist für Deutschland rd. 4.100 spezialisierte Obstbaubetriebe aus. Gegenüber der Erhebung aus dem Jahre 2016 ist die Zahl der Betriebe insgesamt damit um ca. 17 Prozent zurückgegangen. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche dieser Obstbaubetriebe nahm ebenfalls ab (- 18 Prozent). Insgesamt gesehen liegt der Anteil an Obstbauflächen an der jeweils zur Verfügung stehenden LF in den einzelnen Bundesländern, mit Ausnahme von Baden-Württemberg (1,3 Prozent), deutlich unter 1 Prozent.

Die Anzahl der Obstbaubetriebe ist im Ländervergleich gegenüber den Daten aus 2016 gesunken. Lediglich Schleswig-Holstein (+3,2 Prozent) und Sachsen (+3,4 Prozent) haben diesbezüglich einen Zuwachs zu verzeichnen.

Um Daten zur Struktur und Anbaufläche im Baumobstanbau zu gewinnen, werden in der Baumobstanbauerhebung im Abstand von fünf Jahren nicht nur spezialisierte Obstbaubetriebe, sondern (seit 2012) alle landwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 0,5 ha Baumobstflächen erfasst. Diese Erhebung zeigt, dass der Strukturwandel im Marktobstanbau weiter anhält. 2022 bauten in Deutschland 6.510 Betriebe Baumobst an. Gegenüber 2012 war dies ein Rückgang von 13 Prozent (gegenüber 2017: - 9  Prozent). Dagegen wuchs die Baumobstanbaufläche Deutschlands innerhalb der letzten 10 Jahre insgesamt um etwa 8 Prozent. Zwischen 2017 und 2022 nahm sie dabei leicht ab (- 1 Prozent).

Ein durchschnittlich großer Betrieb verfügte demnach 2012 über eine Baumobstfläche von 6 ha. 2017 waren es schon 7 ha. Aktuell liegt dieser Wert bei 7,6 ha. 2022 betrug die Fläche im Baumobstanbau rund 49.200 ha. Davon entfallen knapp 33.100 ha auf Apfel- und 5.700 ha auf Süßkirschenplantagen. Beide Fruchtarten verzeichneten eine deutliche Zunahme des Anbaus. Dagegen ist der Anbau von Sauerkirschen aufgrund ihrer mangelnden Wirtschaftlichkeit weiter rückläufig.

Quelle: BMEL


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