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Roberto Iseppi von Iseppi Früchte SA zur Vermarktung von Importbeeren

"Beerenmarkt gestaltet sich weiterhin erfreulich"

Eine ausgeglichene Marktsituation prägt das aktuelle Geschehen bei den Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren. "Der Beerenmarkt gestaltet sich weiterhin erfreulich. Die Frachtpreise sind zwar nach wie vor relativ hoch, die Situation hat sich dennoch in den vergangenen Monaten schrittweise erholt. Angebot und Nachfrage sind bei den größeren Beerenfrüchten weitgehend im Gleichgewicht", bilanziert Roberto Iseppi, Geschäftsführer des gleichnamigen Schweizer Fruchthandelsunternehmens, der sowohl den inländischen LEH als auch Abnehmer im europäischen Ausland bedient.

Bei den Erdbeeren habe es Iseppi zufolge einen nahtlosen Übergang zwischen Nordafrika und Spanien gegeben. Vereinzelt werden noch marokkanische und ägyptische Ware angeboten. "Aufgrund des heißen Sommers kam die spanische Erdbeerkampagne etwas später in Schwung. Zu Weihnachten konnten wir uns aber eine ausgeglichene Marktsituation erfreuen, was in anderen Jahren meist nicht der Fall war. Die Preise waren im Herbst relativ hoch, haben sich dann zu Beginn der ägyptischen Saison etwas normalisiert."


Der Fuhrpark der Firma Iseppi in Dornach

Momentan werden hauptsächlich die Sorten San Andreas und Fortuna aus spanischem Anbau bezogen. "Es hat in den letzten zwei Wochen viel Niederschlag in den spanischen Anbaugebieten gegeben. Dementsprechend müssen wir mit baldigen Versorgungsengpässen rechnen", so Iseppi, der ergänzend Ware aus Italien bezieht. Die spanischen Erdbeeren werden in der Regel bis Mitte-Ende Mai, etwa zu Beginn der heimischen Saison, angeboten. "Erste Schweizer Treibhausware gibt es dann im April, gefolgt von Tunnelerdbeeren. Der Tunnelanbau legt in den letzten Jahren leicht zu, kämpft aber ebenfalls mit dem Klimawandel."

Hohe Werbefrequenz bei Heidelbeeren
Trotz der laufenden Flächenerweiterung und Volumensteigerung in den globalen Anbaugebieten lassen sich auch die Heidelbeeren das ganze Jahr über gut vermarkten, fährt Iseppi fort. "Wir befinden uns momentan im Saisonwechsel von Peru auf Chile, auch die letzten Partien aus Südafrika sind zur Zeit im Umlauf. Gleichzeitig stoßen erste spanische sowie marokkanische Chargen auf den Markt." Auch bei den Heidelbeeren seien Angebot und Nachfrage etwa im Gleichgewicht. "Wir stellen eine hohe Werbefrequenz im LEH fest, etwa mit 500-Gramm-Gebinden. 250-Gramm-Packungen findet man fortlaufend bei Edeka und Migros vor, 400-Gramm-Gebinde werden hingegen vorwiegend im Discount-Bereich angeboten. Vereinzelt wird die Ware sogar lose angeboten, etwa in Frankreich."

Verhaltene Nachfrage nach Himbeeren
Bei den Himbeeren sei die Nachfrage derzeit nicht allzu groß, bestätigt Iseppi des Weiteren. "Die Warenverfügbarkeit in den Herkunftsländern Marokko, Spanien und Portugal genügt aber, um den Bedarf zu decken bei recht erfreulichen Preisen." Ware aus den genannten drei Herkunftsländern könne in der Regel bis zum Start der heimischen Saison im Juni angeboten werden, heißt es weiter.

Die allgemeinen Marktbedingungen seien in der Schweiz bislang recht in Ordnung gewesen. Iseppi: "Auch hierzulande beobachten wir eine Kaufkraftsenkung, die sich aber nicht in einer Kaufzurückhaltung wie in vielen anderen Ländern Europas widerspiegelt. Auch die Preissteigerungen halten sich vergleichsweise noch in Grenzen. Das kann sich aber in den kommenden Monaten rasch ändern."

Weitere Informationen:
Roberto Iseppi
Iseppi Früchte SA
Weidenstrasse 25
CH-4143 Dornach (SO) - Switzerland
T +41 61 706 93 11   
F +41 61 706 93 25
roberto.iseppi@iseppi.ch 
www.iseppi.ch 


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