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BLE Kartoffeln KW 50/51:

'Jahreszeittypisch wuchs die Präsenz neuerntiger Annabelle aus Zypern spürbar an'

Das kalte Winterwetter manifestierte die ruhige Marktbegehung und beließ das vertraute heimische Kartoffelsortiment in seinem Umfang. Jahreszeittypisch wuchs jedoch die Präsenz der neu geernteten Artikel, in Gestalt von Annabelle aus Zypern, in Berlin auch schon aus Italien, spürbar an. Diese trafen laut BLE auf reges Interesse und räumten so zufriedenstellend. 

Da sich grundsätzlich Angebot und Nachfrage die Waage hielten, gab es nur selten Anlass zu Preisveränderungen nach oben: Nur einheimische Annabelle und Marabel gewannen im Wochenverlauf leicht an Wert. Zusammenfassend kann man für 2022, trotz eines schwierigen Produktionsumfeldes, ein positives Fazit ziehen. Der Markt für Speisekartoffeln ist kalkulierbarer als der von Frischgemüse; auch die Anbauflächen haben im Vergleich zu 2021 (Einbruch durch Pandemie) wieder zugenommen.

Rheinland-Pfalz: 
Zu den Feiertagen läuft der Absatz im Land Rheinland-Pfalz etwas flotter, begleitet wird dies durch Aktionen im LEH. Die Dispositionen für das Jahr 2022 sind gelaufen. Bei deutlichen Minustemperaturen war die Logistik zuletzt schwierig, hier bringt der jüngste Temperaturanstieg deutliche Erleichterung. Mit einem Anstieg der Liefermengen wird gerechnet. Die Preise bleiben zum Jahreswechsel stabil.

Hessen:
Während in den letzten Tagen die Vermarktung von Kartoffeln noch ruhig blieb, wird im Laufe dieser Woche mit einer gesteigerten Nachfrage gerechnet, so die Landwirtschaftskammer. Zudem sollen mit Verkaufsaktionen die Umsätze gefördert werden. Packbetriebe haben sich mit Hochdruck auf die Feiertage vorbereitet. Bislang trifft jedoch ein umfangreiches Angebot auf eine schwache Nachfrage. Insgesamt dürften die Umsätze hinter den Vorjahren zurück bleiben. Die Erzeugerpreise tendieren unverändert. Preisbefestigungen lassen sich nicht durchsetzen. Zumal noch einige qualitativ schwächere Partien zügig vermarktet werden müssen. Nach den Feiertagen wird zunächst mit einem deutlich schwächeren Interesse an Kartoffeln gerechnet.

Schleswig-Holstein:
In Schleswig-Holstein geht es ruhiger zu als Marktteilnehmer sich dies erhofft haben. Die Zukäufe des LEH für das Weihnachtsgeschäft sind weitestgehend abgeschlossen. Die Absatzmengen liegen unter dem Vorcoronaniveau. Es gibt unter den Marktbeteiligten Bedenken, dass die Absatzpreise im LEH die Konsumenten abschrecken. Die Erzeugerpreise bleiben unverändert auf dem Niveau der Vorwochen. Qualitätsabzüge bis zu 20 % sind jedoch nicht ungewöhnlich. Keimverhalten und auch Silberschorf mindern die Qualitäten mancher Partien. Die Exportnachfrage verläuft noch schleppend, doch in den kommenden Wochen könnte sich dies dem Vernehmen nach ändern.

Für 2023 erwartet man einen frühen Start der Frühkartoffelernte. Zum einen wird ägyptische Ware Anfang März erwartet. Aber auch der Run auf deutsche Frühkartoffelflächen lässt vermuten, dass alternigte Ware zeitig von den dann qualitativ höherwertigen Frühkartoffeln abgelöst werden – wobei, noch heißt es abwarten wie die Witterung im Frühjahr ausfallen wird.

Niedersachsen:
Im Land Niedersachsen entwickelt sich die Vermarktung jahreszeittypisch recht zügig. Das Weihnachtsgeschäft lief voran und war ohne Probleme abzuwickeln, heißt es vonseiten des Bauernverbandes Nordostniedersachsen (BVNON).


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