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BLE Kartoffeln KW 49/50:

'Kartoffelabsatz vielerorts augenscheinlich schwach'

Auch in dieser Woche verliefen die Kartoffelgeschäfte vielerorts augenscheinlich schwach. Die Bewertungen blieben vorwiegend auf dem Niveau der Vorwoche stabil. Nur in Frankfurt konnte man mit guter Abnahme die Forderungen für inländische und lokale Partien leicht anheben, wohingegen das französische Sortiment hier nach unten korrigiert wurde, heißt es im neuesten BLE-Kartoffelmarktbericht.



Örtlich wurden neben zunehmenden neuen Annabelle aus Zypern auch französische Varietäten angeboten. Trotz des hohen Einstandes der zyprischen Annabelle, wurde sie mit uneinheitlichem Interesse gehandelt. In München rechnet man in den nächsten Tagen des Weihnachtsgeschäfts mit höherem Kundeninteresse.

Rheinland-Pfalz:
Die Verbrauchernachfrage am Kartoffelmarkt ist weiterhin ruhig, auch das Exportgeschäft ist verhalten, so die Landwirtschaftskammer. Der LEH will mit günstigen Verpackungslösungen und 5-kg-Packungsgrößen den Absatz fördern. Bei weiter ausbleibenden Bestellungen werden fallende Preise nicht mehr ausgeschlossen. Aktuell sind die Notierungen fest, Qualitätsmängel werden scharf bonitiert und mit Abzügen belegt. Im Norden des Berichtsgebietes wird von guten Qualitäten, aber auch von schnell keimenden Partien berichtet.

Hessen:
Im Laufe der Woche bzw. in der nächsten Woche wird laut der Landwirtschaftskammer mit einer Belebung am Kartoffelmarkt gerechnet. Bislang tendieren die Preise unverändert zu den Vorwochen. Endverbraucher zeigen verstärktes Kaufinteresse, insbesondere bei Verkaufsaktionen im LEH. Großkalibrige Ware ist knapp und erzielt teilweise Aufgelder.

Schleswig-Holstein:
Die erhoffte Marktbelebung ist in Schleswig-Holstein ausgeblieben. Zum Teil versucht man mit Sonderangebotsaktionen im LEH die Nachfrage zu beleben. Wenn höhere Umsätze im Weihnachtsgeschäft ausbleiben, können Preisabschläge die Folge sein. Auch wenn die Qualität insgesamt als gut eingestuft wird, gibt es viele lagerkritische Partien. Vor allem die vorzeitige Keimung bereitet Probleme. Damit könnte das Angebot demnächst etwas ansteigen und der Preisdruck zunehmen. Gute Qualitäten werden dagegen von den Erzeugern zurückgehalten. Insgesamt sollen die Lagervorräte etwas kleiner als in den Vorjahren ausfallen. Die Exportnachfrage läuft verhalten, da das hiesige Preisniveau zu hoch ist.  

Niedersachsen:
In der Kartoffelhochburg Niedersachsen erschwerten die kühlen Temperaturen die Logistik, so der Bauernverband Nordostniedersachsen im wöchentlichen Marktupdate. Dies führte dazu, dass die Kartoffeln nicht überall geladen werden konnten. 


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