Philipp Lang, Geschäftsführer von Früchte Lang über sein Angebot an (Fresh-Cut-)Salaten:

"Eine Preiserhöhung um bis zu 300 Prozent kann und soll man nicht leugnen"

"Wir hatten in den Monaten Juli und August kleine Lieferengpässe bei Salatmischungen die wir jedoch mit Alternativprodukten kompensieren konnten", teilt uns Philipp Lang, Geschäftsführer von Früchte Lang mit. "Produkte mit hoher Nachfrage bzw. einem hohen Marktvolumen wie bspw. Tomaten hatten stärkere Preisschwankungen/-steigerungen (50 bis 200 Prozent) als etwa Nebenprodukte."

Angesichts der Energiekrise und der damit verbundenen nachlassenden Wirtschaftsleistung falle die Nachfrage derzeit und somit auch der Preis, sagt Lang. Fresh-Cut-Produkte wie etwa auch Fresh-Cut-Salate bietet Lang ganzjährig an. "Die Produkte verteilen wir größtenteils an den Großhandel, aber auch an weitere Kunden wie etwa soziale Einrichtungen, Betriebskantinen, etc." Die Gastronomie und Privatverbraucher zählen auch zu seinen Kunden. 

Nach zwei Jahren Corona scheint der Außer-Haus-Verzehr in diesem Jahr wieder zuzulegen. Doch wie wirkt sich dieser Trend auf den Bedarf an Fresh-Cut aus? "Die Gastronomie war von April bis August/September diesen Jahres sehr gut besucht. Die Volksfeste spielten dieses Jahr sicherlich auch eine wichtige Rolle", sagt Lang. Die extrem hohen Preise und Kosten machen sich natürlich auch bei seinem Betrieb bemerkbar: "Ich denke die hohen Kosten machen uns allen zu schaffen. Eine Preiserhöhung in nahezu allen Bereichen um bis zu 300% kann und soll man nicht leugnen."

"Wir beziehen unsere Salate während der Saison (April-Oktober) regional aus dem Gäuboden und in den Wintermonaten von einem Partner aus dem Norden Italiens. Eine maximale Abnahmemenge kann ich nicht nennen, da wir generell versuchen jeden Kunden optimal und nach dessen Wunsch zu versorgen. Unsere Waren verteilen wir überwiegend im regionalen ostbayerischen Einzugsgebiet, aber vereinzelt auch deutschlandweit sowie in Zusammenarbeit mit Partnern sogar international."

Lang zufolge werde in den nächsten Jahren der Trend mehr in Richtung Fresh-Cut gehen, "da sich bspw. der Personalmangel sicherlich nicht von heute auf morgen auflösen wird. Wenn ein Restaurant weiterhin öffnen möchte, dann müssen diese Defizite ausgeglichen werden. Das geht meiner Meinung nach nur mit dem Einsatz von küchenfertigem Obst und Gemüse, um folglich Zeit und Kosten zu sparen."

Weitere Informationen:
Philipp Lang
Früchte Lang
Donaustraße 22
94491 Hengersberg
Telefon: 09901 902 30 55
Telefax: 09901 900 50 87
E-Mail: info@fruechtelang.de 
Web: https://fruechtelang.de


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