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LKÖ KW 39:

'Kartoffel- und Zwiebelernte unter nassen Bedingungen, ruhige Karottenvermarktung'

Das Einbringen der niederösterreichischen Erdäpfelernte geht heuer durch die laufenden niederschlagsbedingten Unterbrechungen nicht so zügig wie in anderen Jahren vonstatten. Diese Woche sind neuerlich flächendeckende Regenfälle vorhergesagt. So verläuft die Anlieferung zwar stetig, aber eher verhalten. Auch die Erwartung steigender Erzeugerpreise verringert heuer die Abgabebereitschaft. Besonders bei Partien, die nicht von sehr guter Qualität sind, sollten bezüglich Vermarktungszeitpunkt aber Kosten und Nutzen abgewogen werden, so die LKÖ.

Beim Absatz im Inland lag in der letzten Woche das Interesse vieler Konsumenten bei den vom LEH angebotenen und sehr gut angenommenen Einlagerungsaktionen. Der Absatz kleinerer Gebinde verlief ruhig - Fortgesetzt laufen auch Exportaktivitäten. Die Preise zeigen sich weiterhin ohne Änderung. Zu Wochenbeginn wurden in Niederösterreich meist 25 Euro/100 kg bezahlt. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind 28 Euro/100 kg zu erzielen. In Oberösterreich liegen die Preise bei 27 Euro/100 kg.



Hoher Drahtwurmbefall in Oberösterreich
Rund zehn Prozent der oberösterreichischen Erdäpfel sind heuer von Drahtwurm befallen Diese sind für den Handel verloren, werden Tierfutter oder Biogas. Der Verlust: „Mindestens zehn Prozent oder mehr", beziffert ein Landwirt gegenüber der Kronen Zeitung. So könnten im Bundesland gesamt rund 4200 Tonnen fehlen: „Damit kommt Oberösterreich nicht aus, ab April müssen wir Kartoffeln importieren.“ In Niederösterreich verzeichnet man gar Ausfälle von 50 Prozent.

Zwiebelernte unter nassen Bedingungen
In Niederösterreich werden weiterhin Zwiebel eingebracht, die Ernte wird aber immer wieder von Niederschlägen unterbrochen. Auch diese Woche sind Regenfälle vorhergesagt. Durch die feuchten Bedingungen sind die Einlagerungsbedingungen der Zwiebel nicht immer ideal. Am kontinuierlichen Absatz im In- und Ausland haben sich keine Änderungen ergeben. Die Verkaufsmengen bei den Einlagerungsaktionen lagen über den Erwartungen. Die Preise sind stabil. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zu Wochenbeginn je nach Größe und Qualität meist 30 bis 35 Euro/100 kg bezahlt.

Ruhige Karottenvermarktung
Ruhige Geschäftsaktivitäten prägen weiterhin die Karottenvermarktung in Niederösterreich. Neben den Inlandsabsätzen werden auch stetig Exporte in kleinerem Umfang durchgeführt. Die Ertragserwartungen für die Ernte der Lagerware liegen unverändert auf unterdurchschnittlichem Niveau. Die Erzeugerpreise kennzeichnet eine sich befestigende Tendenz. Für Karotten liegen die Preise im 5-kg-Sack, ab Rampe je Qualität bei meist 50 bis 55 Euro/100 kg.

Quelle: LKÖ


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