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BLE KW 35:

'Die Kampagne für Pfirsiche und Nektarinen fand zunehmend ihr Ende'

Die Kampagne für Pfirsiche und Nektarinen fand zunehmend ihr Ende: Die spanischen und italienischen Anlieferungen begrenzten sich augenscheinlich, meldet die BLE. Aus der Türkei, Frankreich und Griechenland wurden nur noch sporadische Zufuhren verzeichnet, welche auf keinem Markt über einen ergänzenden Charakter hinauskamen. Die Güte konnte nicht mehr durchgängig überzeugen, konditionelle Schwierigkeiten waren vermehrt zu verzeichnen, beispielsweise reife türkische Offerten in Frankfurt. Die Vermarkter mussten örtlich ihre Forderungen nach unten korrigieren, insbesondere vor dem Wochenende. Immerhin konnten somit Bestände meistens verhindert werden. In der Summe verharrten die Notierungen insbesondere der spanischen Zufuhren auf hohem Niveau. Für qualitativ makellose und in den beliebten großen Kalibern bereitstehende Früchte konnten die Aufrufe hingegen sogar mancherorts erhöht werden. Allerdings fielen diese Verteuerungen nicht besonders kräftig aus.

Äpfel
Einheimische Offerten herrschten augenscheinlich vor. Elstar, Delbarestivale, Braeburn und Jonagold bildeten die Basis des Sortimentes. Es stand eine Vielzahl von Varietäten bereit. Die Unterbringungsmöglichkeiten waren nicht außerordentlich stark, sie fielen mitunter zu klein aus. Die Notierungen tendierten in der Mehrzahl abwärts.

Birnen
Inländische Chargen dominierten das Geschehen, allen voran gab es Clapps Liebling und Williams Christ. Erste Gute Luise trafen in Frankfurt und frische Conference zusätzlich in Köln ein. Aus Italien stammten hauptsächlich Santa Maria und Williams Christ. Türkische Santa Maria wussten hinsichtlich ihrer Qualität zu gefallen.

Tafeltrauben
Es stand ein breitgefächertes Sortiment bereit, in dem italienische Offerten augenscheinlich den Ton angaben. Italia und Red Globe gewannen an Bedeutung, erste Regal Seedless tauchten in München auf. Aus der Türkei wurden Sultana angeliefert, die, wie auch Crimson Seedless gleicher Herkunft, in 5‑kg- und 7‑kg-Steigen aufgemacht waren.

Aprikosen
Die Saison endete unspektakulär. Die Verfügbarkeit hatte sich merklich eingeschränkt und auch die organoleptischen Eigenschaften ließen immer häufiger Wünsche offen. Französische Offerten herrschten vor, türkische Sekerpare folgten von der Bedeutung her. Aus Italien, Griechenland und Spanien kamen nur noch sehr geringe Mengen.

Pflaumen
Einheimische Offerten dominierten mit einer Vielzahl von Varietäten. Allen voran standen Top, Cacaks Fruchtbare und Hauszwetschge bereit. Die Bedeutung von Presenta hatte sich spürbar verstärkt. Osteuropäische Importe hatten nur einen ergänzenden Status inne. Sie generierten über ihren niedrigen Preis Beachtung. Susinen aus Spanien und Italien komplettierten das Angebot ebenso wie einheimische Mirabellen, die in Frankfurt bis zu 3,60 € je kg kosteten.

Zitronen
Das Sortiment setzte sich aus tonangebenden südafrikanischen und argentinischen sowie aus ergänzenden spanischen Artikeln zusammen. Die Nachfrage war nicht besonders stark ausgeprägt und konnte problemlos befriedigt werden. Leicht verbesserte Unterbringungsmöglichkeiten führten in Hamburg zu geringfügigen Verteuerungen.

Bananen
Es war ein unaufgeregtes Treiben zu beobachten. Das Interesse konnte mühelos gestillt werden. Größere preisliche Veränderungen ergaben sich nicht, dennoch war bei den Notierungen etwas Bewegung zu erkennen: In Frankfurt verteuerten sich die Zweitmarken und zum Wochenschluss auch einige Drittmarken.

Blumenkohl
Inländische Offerten herrschten vor. Von der Bedeutung her folgten belgische, niederländische und polnische Artikel, wobei letztere in qualitativer Hinsicht nicht durchgängig überzeugten. Die Vermarktung verlief relativ uneinheitlich: In München hatte sich die Nachfrage ein wenig intensiviert, was sich positiv auf die Notierungen auswirkte.

Salat
Das Interesse an Kopfsalat zeigte sich stetig. Die Bewertungen tendierten in der Regel aufwärts, insbesondere die belgische Ware verteuerte sich. Doch auch die Notierungen der einheimischen Chargen tendierten meistens nach oben, was der Nachfrage aber kaum schadete. Bei Eissalat hatte sich die Verfügbarkeit zwar eingeschränkt, hatte aber keine grundlegenden Auswirkungen auf die Forderungen der Händler.

Gurken
Einheimische Schlangengurken überwogen vor niederländischen und belgischen. Die Vermarktung verlief recht holprig, verschiedentlich waren einige Sortierungen nicht vorrätig. Die Verfügbarkeit begrenzte sich merklich, einige Mengen waren punktuell auch bereits an den LEH gebunden. Die Notierungen tendierten aufwärts, zum Teil auch sehr kräftig.

Tomaten
Niederländische und belgische Offerten bildeten wie zu diesem Saisonzeitpunkt gewohnt die Basis des Sortimentes. Komplettiert wurde das Angebot durch wenige französische und polnische Runde Tomaten. Aus Deutschland kamen in einem begrenzten Umfang Rispentomaten, Kirschtomaten und Runde Tomaten, die sofern vorhanden, preislich attraktiv waren.

Gemüsepaprika
Es waren recht uneinheitliche Geschäfte zu verzeichnen, eine klare Linie in Sachen Preisfindung war nicht zu erkennen. Gemein hatten die Märkte lediglich, dass niederländische und polnische Chargen dominierten, belgische sowie türkische Partien einen ergänzenden Charakter hatten. In Hamburg sorgte der ungewöhnlich frühe Saisonstart der spanischen Ware für fallende Preise bei den niederländischen und türkischen Zufuhren.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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