Mateusz Wajnert, Verkaufschef des polnischen Apfelexporteurs Galster, ist derzeit in Vietnam, um mit mehreren Unternehmen über die neue Apfelsaison zu sprechen: "Unsere Erwartungen an die neue Saison sind ähnlich wie die der vergangenen Jahre. Wir planen, mit all unseren alten Kunden gute Arbeit zu leisten, und suchen gleichzeitig nach neuen Herausforderungen. Unsere Apfelindustrie ist ein Geschäft, bei dem man immer einen Schritt nach vorne machen muss, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Als Beweis für meine Worte bin ich derzeit in Vietnam, um unsere Kunden zu besuchen und alles für die neue Saison vorzubereiten."
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Die Saison wird voraussichtlich normale Größen haben, was für den Exporteur gut ist. Wajnert betont jedoch, dass die steigenden Energiekosten große Auswirkungen auf die Lagerung von Äpfeln in Kühlhäusern über einen längeren Zeitraum haben werden, was sich in diesem Jahr als ziemlich teuer erweisen wird. "Ich denke, dass die Größen normal sein werden wie in der letzten Saison. Sie sind eher die gleichen wie in der letzten Saison. Unsere Kunden erwarten Größen zwischen 70-80 mm, und wir tun unser Bestes, um solche Äpfel in unseren Obstplantagen zu produzieren. Wir haben viele Anfragen aus vielen Ländern. Wir sind immer noch in Kontakt mit unseren alten Kunden und sprechen über die Möglichkeiten für die neue Saison. Aber im Moment sind das nur Gespräche. Die Priorität liegt darin, die Äpfel von den Bäumen zu pflücken, und wir werden sehen, was dann passiert. Dennoch blicken wir mit Optimismus auf die neue Saison, auch wenn uns die Situation der Energiekosten ein wenig Angst macht. Die lange Lagerung der Äpfel in Kühlhäusern wird in dieser Saison sicherlich sehr teuer werden."

Galster sieht den asiatischen Markt trotz der gestiegenen Frachtkosten als einen Markt mit viel Potenzial: "Asien und speziell Vietnam sind sehr interessante Märkte. Wir haben bereits Erfahrungen mit dem vietnamesischen Markt gesammelt, bevor Corona die Welt eroberte. Dieser Markt hat die negativen Auswirkungen von Corona sehr stark zu spüren bekommen, und wir versuchen jetzt, wieder in diesen Markt einzusteigen. Wir müssen bedenken, dass sich die Frachtkosten vor Corona und jetzt mindestens verdoppelt haben. Aber da es immer noch eine Nachfrage nach polnischen Äpfeln gibt, waren wir mehr als glücklich, hier ein paar Treffen durchzuführen, und wir sind optimistisch, was die Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen angeht", so Wajnert abschließend.
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Mateusz Wajnert
Galster Sp. z o.o.
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