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Weniger Packstationen im nordspanischen Lleida aktiv

"Ab Ende August sind kaum noch Paraguayos verfügbar"

Trotz der begrenzten Verfügbarkeit zeigt die Nachfrage nach bestimmten Stein- und Kernobstsorten auch in diesem Jahr generell einen überraschend rückläufigen Trend. In Lleida, einem der Hauptanbaugebiete für Steinobst und Birnen in Spanien, gibt es kaum Aktivitäten in den Obstplantagen und Verpackungsstationen. Nur 30 Prozent der Ernte haben die Frühjahrsfröste überstanden.

„Obwohl auch in der Extremadura derzeit Steinobst vermarktet wird und die Mengen dort in der Regel erst Anfang August fallen, sind die Anbaugebiete im Ebrotal, in Katalonien und Aragonien zweifellos die wichtigsten Anbaugebiete des Landes. Sie bestimmen weitgehend den Verlauf der Saison“, sagt Albert Carnicé, kaufmännischer Leiter von Copa Fresh, einem Unternehmen aus Lleida, das sich auf den Anbau und die Vermarktung von Stein- und Kernobst spezialisiert hat.

In diesem Jahr haben diese Anbaugebiete jedoch 70 Prozent ihrer Produktion durch den Frost verloren. „Es scheint, dass warme Frühlinge mit Temperaturen über 20 Grad, die die Blüte beschleunigen, immer häufiger werden. Und dann fällt plötzlich die Temperatur, wenn die Blüten geöffnet und am empfindlichsten sind. Wenn es einmal passiert, mag es Zufall sein, aber nachdem es nun drei Jahre hintereinander in der gesamten Region passiert ist, können wir von einem Trend sprechen. Der Sektor investiert zwar in Systeme, um sich vor Frost zu schützen, aber das ist so, als würde man Wasser ins Meer tragen. Der Klimawandel ist zu einem ernsten Problem für diesen Sektor geworden, der die Wirtschaft in diesem Gebiet antreibt“, sagt er.

In diesem Jahr gab es daher wenig Aktivität in diesem Sektor. Viele Packstationen haben geschlossen und ihre Produktion an größere Betriebe abgegeben. Die Verarbeitung konzentriert sich daher auf eine kleine Anzahl von Packstationen. „Wir gehen davon aus, dass bis Mitte August alles geerntet sein wird und wir das Obst nicht wie in anderen Jahren gewohnt zur Saisonverlängerung in den Lagerräumen aufbewahren können. Ab dem 25. August wird es kaum noch Paraguayos auf dem europäischen Markt geben“, sagt Albert.

Inzwischen ist Steinobst auch in anderen Anbauländern wie Italien, Frankreich, Griechenland, der Türkei oder Ungarn erhältlich. „Wir haben eine schwache Marktposition. Es hindert uns daran, wettbewerbsfähig zu sein. Die Preise sind höher als im letzten Jahr, aber der Verbrauch bestimmter Steinobstsorten ist in diesem Jahr europaweit um rund 25 Prozent zurückgegangen“, so der kaufmännische Leiter von Copa Fresh.

Für weitere Informationen:
Albert Carnicé
Copa Fresh
T: +34 973603915
albert@copafresh.com
www.copafresh.com 


Erscheinungsdatum:



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