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Kartoffel-Marktbericht KW 29:

'Die Präsenz der inländischen Speisefrühkartoffeln nahm augenscheinlich zu'

Die Präsenz der inländischen Speisefrühkartoffeln nahm augenscheinlich zu, meldet die BLE. Sowohl der Umfang der Anlieferungen als auch die Anzahl der angebotenen Varietäten wuchs an. Das Ende der Fahnenstange ist allerdings noch längst nicht erreicht, in der 29. KW sollen etwa einheimische Gunda auftauchen. Die verstärkten deutschen Zufuhren setzten die bislang dominierenden italienischen und zyprischen Offerten unter Druck. Deren Qualität konnte nicht mehr durchgängig überzeugen, sodass die Artikel verschiedentlich schnell abgegeben werden mussten. Dies geschah natürlich am besten mit gewährten Vergünstigungen. Punktuell verschwanden die italienischen Partien bereits aus der Vermarktung, auch die Bedeutung der zyprischen Importe schränkte sich dem Saisonstand entsprechend offensichtlich ein. Französische Chargen waren von den Verbilligungen nicht so stark betroffen. Insgesamt konnte der Bedarf ohne Anstrengungen befriedigt werden. 

Rheinland-Pfalz: Frühimporte weiterhin im LEH vertreten
Die Offerten heimischer Frühware bleiben umfangreich. Neben deutscher Ware sind auch Frühimporte weiterhin im LEH vertreten. Die Markt- und Preissituation für Speisefrühkartoffeln ist hitzebedingt angespannt. Die Erzeugerpreise wurden nochmals um 4,00 €/dt herabgesetzt. Die Hitze setzt den Anschlusssorten zu und trübt die Ertragserwartungen insbesondere in den Regionen ohne Beregnungsmöglichkeiten, dort könnte das Angebot knapper ausfallen, so die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Hessen: Erzeugerpreise stehen unter Druck
Auch in der 29. Kalenderwoche bleibt es bei einem verhaltenen Geschäft mit Kartoffeln, schreibt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Hohe Außentemperaturen und der Beginn der Urlaubszeit bremsen die Nachfrage. Mit Verkaufsaktionen wollen Handelsketten für Belebung sorgen. Die Erzeugerpreise stehen unter Druck und wurden zur Vorwoche gesenkt. Bis zum Ende dieser Woche dürften Restmengen an Importware bei den Packbetrieben auslaufen. Aufgrund der Preisexplosion bei Energien zogen die Preise für geschälte Ware spürbar an. Feldbestände mit Beregnungsmöglichkeiten liefern gute Erträge und Qualitäten.

Schleswig-Holstein: Hitze dämpft Nachfrage
Am hiesigen Frühkartoffelmarkt wird von einem ruhigen bis normalen Absatz berichtet. Die anstehende Hitze dämpft die Nachfrage. Die Erträge werden als gut eingeschätzt. Importware ist so gut wie abverkauft und ist daher keine Konkurrenz mehr. Das Preisniveau gibt jedoch weiter nach, so die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Es gibt erste Tendenzen für einen frühen Exportbeginn. Die Planungen für Exportgeschäfte laufen langsam an mit dem Baltikum als Destination.

Die Kartoffelpflanzen für die Haupternte werden unter den hohen Temperaturen leiden, so die Prognose für den Wochenverlauf. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die starke UV-Belastung zum Absterben der Blätter führen könnte und damit das Pflanzenwachstum stagnieren würde. Die aktuelle Einschätzung würde zu geringeren Erträgen als im Vorjahr führen.

Der Krankheitsdruck ist aktuell gering. Teillweise fallen Bestände mit Alternaria solani sowie alternaria alternata auf.


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