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Torben Sander, Neuenkirchener Heidekartoffel Handelsgesellschaft mbH:

"Die Verbraucher sind merklich preissensibler geworden, weshalb wir auch mit der alterntigen Ware noch gut wirtschaften konnten"

"Das Angebot sowie die Qualitäten sind sehr gut - auch wenn Temperaturen bei über 30 Grad nicht gerade zum Kartoffelessen einladen. Wir sind aber dennoch recht guter Dinge, dass die Saison noch besser wird", teilt uns Torben Sander, Verkaufsleiter der Neuenkirchener Heidekartoffel Handelsgesellschaft mbH (NH). "Da die Verbraucher nach zwei Jahren wieder das erste Mal in den Urlaub fahren können, ist das Kaufverhalten noch recht verhalten", so Sander.


Geschäftsführer René Riggers und Verkaufsleiter Torben Sander (rechts) an ihrem Stand auf dem Großmarkt Hamburg

Den Hauptteil der Frühkartoffeln bezieht die Neuenkirchener Heidekartoffel aus der Lüneburger Heide, wobei auch Ware aus Frankreich wie etwa gewaschene Drillinge für die gehobene Gastronomie, Zyprioten oder auch Liebhaberkartoffeln wie die Galatina Sieglinde aus Italien importiert werden. Bei Letzterer sei jedoch ein zunehmend geringeres Interesse festzustellen. 

Deutsche Ware gefragter als Importware
"Grundsätzlich sinkt das Interesse an Importware gegenüber der deutschen Ware, weil die heimische Produktion stetig besser wird und sie dank neuer Kühltechniken auch nach hinten heraus länger haltbar ist. Parallel zu den Frühkartoffeln bieten wir auch noch teils alterntige Ware an, die sich ebenfalls durch eine Spitzenkartoffel auszeichnet. Italienische und zypriotische Ware kaufen wir meistens hinzu. Sobald Spargel früher angeboten wird, beziehen wir auch Kartoffeln aus Italien und Zypern, die entsprechend etwas früher geerntet und vermarktet werden." 

Mit der deutschen Ware konnte die NH laut Sander erst gegen Ende Juni durchstarten, weil zum Teil noch die alterntige Ware verkauft wurde. "Die Verbraucher sind merklich preissensibler geworden, weshalb wir auch mit der alterntigen Ware noch gut wirtschaften konnten. Denn abgesehen von den knapp acht Prozent Inflation kommen noch die allgemeinen Preis- und Kostensteigerungen von 30-50 Prozent hinzu. Wir mussten aber insbesondere für unsere Lieferungen mehr Geld verlangen. Bei bestimmten Artikeln hat zudem die Preisvolatilität zugenommen."  

Vielfältiges Angebot an Produkten
Egal ob Frischware, geschälte oder vorgekochte Kartoffeln - von allen Produktsegmenten kann das Unternehmen mehrere Tonnen pro Woche verkaufen. Angesichts des fehlenden Küchenpersonals in der Gastronomie sei zudem eine deutlich gestiegene Nachfrage nach verarbeiteter Ware zu verzeichnen. "Das Interesse an Convenience-Produkten oder vorgegarter Ware wird immer stärker. Denn sowohl aus Zeit- als auch aus Kostengründen schaffen sie es nicht rechtzeitig, die Ware zu schälen. Für geschälte Ware ist man dann auch bereit, ein paar Cents mehr zu zahlen, was sich insgesamt aber für die Gastronomen auszahlt", so Sander. 

Die NH kann zudem auf einen Produktionsstandort im Landkreis Uelzen zurückgreifen, an dem das Unternehmen mit verschiedenen Landwirten kooperiert. Von dort aus wird die Ware auch geschält. Sander: "Wir sind recht breit aufgestellt. Im LEH sind wir zwar nicht besonders stark vertreten, dafür aber umso mehr im Großhandel und vor allem in der Gastronomie; hierbei insbesondere im Catering."

Gastronomie an großkalibrige Sorten interessiert
Bei der Rohware seien weiterhin z. B. Annabelle, Cilena und Linda gängige Sorten. Neuere Sorten stießen dabei eher auf geringes Interesse. "Restaurants, die bunte Kartoffelsalate anbieten, wollen meistens auch nur geringe Mengen an blauen oder roten Kartoffeln kaufen, was sich für uns allerdings nicht rentiert. Hinzu kommt, dass die bunten Sorten meistens auch nicht so gut schmecken wie die gelbfleischige Variante. Sie eignen sich aber gut als Eyecatcher auf dem Teller", weiß Sander. 

"Uns ist aufgefallen, dass die Gastronomie seit einigen Jahren beinahe nur noch nach Sortierungen ab 55+ fragt, während Normalsortierungen kaum noch abgenommen werden. Schließlich sind die großen Kaliber auch besser zu schälen und generell zu verarbeiten. Kleinere Sortierungen werden mittlerweile eher an die Wochenmärkte verkauft", sagt Sander abschließend. 

Die Neuenkirchener Heidekartoffel Handelsgesellschaft mbH wurde 1907 gegründet und ist seit 30 Jahren am Großmarkt Hamburg tätig. Das Unternehmen zählt zu den Kartoffelspezialisten im norddeutschen Raum und bietet eine Vielzahl an Kartoffelprodukten und -spezialitäten an. 

Weitere Informationen:
Torben Sander
Neuenkirchener Heidekartoffel Handelsgesellschaft mbH
Großmarkt Hamburg, Gang B - Stand 63-66
Banksstraße 28
20097 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 - 33 51 98
Fax: +49 (0) 40 - 32 44 18
bestellung@dienh.de 
https://die-nh.de 


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