Neue Klimaforschung zeigt, dass "kohlenstoffarme Ernährung" komplizierter ist als gedacht

Seit einiger Zeit setzen klimabewusste Verbraucher auf eine pflanzliche Ernährung, um die emissionsintensive Fleischindustrie zu vermeiden. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine kohlenstoffarme Ernährung komplizierter ist, als es scheint.

Der weltweite Transport von Lebensmitteln verursacht bis zu 7,5 Mal mehr Treibhausgasemissionen als bisher angenommen, so eine von Fachleuten überprüfte Studie, die in der Zeitschrift Nature Food veröffentlicht wurde. Mehr als ein Drittel dieser Emissionen werden durch den internationalen Handel mit Obst und Gemüse verursacht, fast doppelt so viel wie durch den Anbau, heißt es in der Studie.

Die Nachfrage der wohlhabenden Länder nach ganzjährig frischem Obst und Gemüse sowie anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist für 46 Prozent der "Lebensmittelmeilen"-Emissionen verantwortlich, obwohl diese Länder nur 12,5 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. 

Die Studie verkompliziert die Kohlenstoffberechnungen im Zusammenhang mit pflanzlicher Ernährung. Während die Viehzucht für den größten Teil der Emissionen aus der landwirtschaftlichen Produktion verantwortlich ist, sind Obst und Gemüse aufgrund ihrer Größe und der notwendigen Kühlung während des Transports besonders kohlenstoffintensiv, so die Forscher.

Quelle: supplychainbrain.com


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