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BLE KW 22:

'Heimische Tunnelerdbeeren mussten erste Konditionsprobleme attestiert werden'

Einheimische Erdbeer-Offerten herrschten augenscheinlich vor. Ihre Verfügbarkeit hatte sich ausgedehnt und überragte punktuell die Unterbringungsmöglichkeiten. Die Qualität der Früchte konnte indes nicht immer überzeugen: Regenfälle in den Anbaugebieten hatten bei den Artikeln aus Freilandanbau laut BLE ihre Spuren hinterlassen. Den Produkten aus Tunnelanbau mussten derweil erste Konditionsprobleme attestiert werden.

So etablierte sich bei den inländischen Chargen verschiedentlich eine weite Preisspanne, denn organoleptisch sehr ansprechende Partien verteuerten sich durchaus, zum Teil auch recht deutlich. In Köln verzeichnete man derweil ein reibungsloses Geschäft mit anziehenden Notierungen. Vor Christi Himmelfahrt und auch vor dem
Wochenende konnten die Händler ihre Forderungen jeweils heraufsetzen. Anlieferungen aus anderen europäischen Ländern ergänzten das Sortiment: Niederländische Offerten waren dabei
am bedeutendsten, fehlten indes in Hamburg und München komplett.

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Von der Relevanz her folgten am ehesten noch belgische Zuflüsse. Abladungen aus Spanien, Griechenland und Polen spielten eine untergeordnete Rolle und waren nur noch in Berlin vorzufinden.

Äpfel
Es war ein insgesamt sehr ruhiges Geschehen zu beobachten. Inländische alterntige Ware dominierte dabei, hier konnte vorrangig auf Elstar, Jonagold und Boskoop zugegriffen werden. In preislicher Hinsicht tat sich nicht viel, da die Qualität der Artikel durchaus noch ansprach und die Vertreiber ihre Aufrufe daher nicht modifizieren mussten.

Birnen
An der Sortimentsauswahl hatte sich nicht viel verändert. Weiterhin herrschten südafrikanische Importe vor, allen voran Packham`s Triumph, Abate Fetel und Forelle. Aus Chile wurden speziell Abate Fetel und Forelle abgeladen.

Tafeltrauben
Südafrikanische und chilenische Früchte dominierten das ruhige Geschehen: Thompson Seedless und Crimson Seedless bildeten die Basis des Sortimentes. Auch das Auftauchen erster italienischer Black Magic und Victoria änderte daran nichts Wesentliches. Erste ägyptische Artikel sollen bereits in der 22. KW zur Verfügung stehen.

Aprikosen
Die Anlieferungen dehnten sich augenscheinlich aus: Spanische Früchte dominierten vor italienischen. Zunehmende französische und lokal ein paar wenige türkische Chargen kamen über einen ergänzenden Status nicht hinaus. Die Kurse aller Herkünfte tendierten summa summarum abwärts.

Pfirsische und Nektarinen
Spanische Abladungen überwogen augenscheinlich, italienische hatten eher ergänzenden Charakter. Es standen eher gelb- als weißfleischige Varietäten bereit. Die Saison gewann langsam an Schwung, sowohl die Versorgung als auch die Nachfrage verstärkten sich.

Zitronen
Spanische Primofiori und Verna sowie türkische Enterdonato bildeten die Basis des Sortimentes. Neu hinzu kamen Eureka aus Südafrika, die in Frankfurt 29,‑ € je 15‑kg-Karton abgewickelt wurden. Erste argentinische Eureka waren in Berlin mit 28,‑ € je 15 kg etwas günstiger.

Bananen
Da sich Angebot und Nachfrage hinreichend die Waage hielten, sahen die Vertreiber in der Regel keine Veranlassung, ihre bisherigen Forderungen zu korrigieren. Nur punktuell verbilligten sich die Zweitmarken ein wenig.

Blumenkohl
Einheimische Offerten dominierten augenscheinlich das Geschehen. Von der Menge her folgten belgische Partien. Niederländische und französische Anlieferungen hatten nur punktuell ergänzenden Charakter.

Salat
Bei Eissalat hatten die einheimischen Offerten inzwischen die Nase vorne: Ihre Relevanz hatte sich merklich intensiviert. Auch die Präsenz der niederländischen Chargen wuchs an, während die der spanischen Artikel schmolz. Kopfsalat stammte zu fast gleichen Teilen aus Belgien und Deutschland.

Gurken
Die Anlieferungen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden schränkte sich offensichtlich ein. Manche Sortierungen waren nicht auf allen Märkten erhältlich. Das Interesse konnte nicht durchgängig komplett gestillt werden. Die Bewertungen tendierten daher aufwärts, zum Teil auch recht deutlich.

Tomaten
Wie in den Vorwochen dominierten weiterhin die Niederlande und Belgien die Szenerie. Spanische, italienische und einheimische Früchte begleiteten die Vermarktung. Die Versorgung genügte, um den Bedarf zu decken. Die Notierungen tendierten örtlich aufwärts, insbesondere Rispenware verteuerte sich.

Gemüsepaprika
Niederländische Anlieferungen herrschten vor. Von der Bedeutung her folgten türkische und belgische Importe. Die einheimischen Offerten spielten nur punktuell eine kleine Rolle. Das Sortiment reichte aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Die Bewertungen bewegten sich nicht wesentlich.

Spargel
Es tat sich etwas in diesem Segment. Viele Händler konnten nach der langen Niedrigpreisphase aufgrund der nicht mehr so umfangreichen Zulieferungen und der zufriedenstellenden Nachfrage Preiserhöhungen durchsetzen. Zudem wurde durch den Feiertag am Donnerstag eine zügige Räumung zum Wochenende hin realisiert.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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