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"Lohn zum Leben" heißt es bei Eosta

Existenzlohn dank Bio-Avocados von Nature & More

Phyllis Mugo (40) ist alleinerziehende Mutter von vier Kindern und arbeitet im Packhaus von Mavuno Organics in Nairobi, Kenia. Dort verpackt sie Bio-Avocados in Kisten für den Weitertransport nach Europa. Mit ihren Kindern lebt sie in einem 1-Zimmer-Haus und hält sich weder für wohlhabend noch für arm. Mit ihrem Gehalt kann sie Miete, Essen und das Schulgeld der Kinder bezahlen, für sehr viel mehr reicht es aber nicht. Doch seit diesem Frühjahr hat sie zwei neue Träume: einen Lebensmittelladen eröffnen und ein Grundstück kaufen, auf dem sie ihr eigenes Haus bauen kann. Denn seit Kurzem erhält Phyllis einen Existenzlohn, der wirklich zum Leben reicht.

Alle 83 Packhaus-Beschäftigten von Anthony Ngugi erhalten seit März 2022, dem Beginn der Avocado-Saison, einen existenzsichernden Lohn. Dies ist den Einzelhändlern und Verbrauchern in Europa zu verdanken, die die Bio-Avocados von Nature & More mit einem kleinen Existenzlohn-Aufschlag kaufen. Ein existenzsichernder Lohn ermöglicht einen angemessenen Lebensunterhalt für ArbeiterInnen und ihre Familien. Er liegt ein Stück über dem Mindestlohn, der eher einem Existenzminimum entspricht. 

Gert-Jan Lieffering, Quality Development Manager bei Eosta, hält den „Lohn zum Leben" für einen der wichtigsten Schritte hin zu sozialer Nachhaltigkeit, da er sich auf eine ganze Reihe aktueller Probleme auswirkt: „Ein existenzsichernder Lohn gewährleistet nicht nur die Deckung der Grundbedürfnisse wie Nahrung und Unterkunft, sondern ermöglicht auch die Teilhabe an Gesundheitsversorgung, Bildung und Kultur. Die Menschen erhalten so die Möglichkeit, ihr Leben wesentlich zu verbessern. Das schafft soziale Stabilität und wirkt sich auf die gesamte Gesellschaft aus."

Zwei Cent mehr pro Kilo Avocados können Leben verändern
Im Prinzip nehmen alle Eosta-Kunden teil. Pro verkauftem Kilo Avocados legt Eosta 2 Eurocent auf die Seite, die dafür genutzt werden, die Lücke zwischen tatsächlich gezahltem Lohn und Existenzlohn zu schließen. Das so angesparte Geld aus dem Vorjahr wird zur Überbrückung der Lohnlücke im neuen Jahr verwendet. Das Geld wird als Bonus zusätzlich zum normalen Lohn ausgezahlt. Damit sind die Bio-Avocados von Anthony die ersten „existenzsichernden Avocados" der Welt! Im Obst- und Gemüsehandel ist dies ein absolutes Novum.

Null Liter Wasserverbrauch statt 1300 Liter
Die kenianischen Bio-Avocados sind nicht nur sozialverträglich, sondern auch ökologisch nachhaltig. Deshalb laufen sie bei Eosta auch unter dem Namen „All-Inclusive-Avocados". Zunächst einmal haben Anthonys Bio-Avocados einen Blauwasser-Fußabdruck von Null – konventionell angebaute Avocados liegen im Vergleich bei durchschnittlich 1300 Litern, wie die niederländische Behörde für Öffentliche Gesundheit und Umweltschutz RIVM kürzlich berechnet hat. Die kenianischen Avocados werden mit Regenwasser bewässert. Es gibt zwei Regenzeiten im Jahr; aufgrund der von Anthony angewendeten biologischen Anbaumethoden hat der Boden eine hohe Wasserspeicherkapazität, sodass nicht künstlich bewässert werden muss.

Agroforstwirtschaft statt Agrochemie
Auch unter den Gesichtspunkten Artenvielfalt und Klima schneiden die Bio-Avocados aus Kenia hervorragend ab. Sie werden von Kleinbauern in einem artenreichen Agroforstsystem angebaut. Monokulturen, Pestizide und Kunstdünger sucht man hier vergebens. Mit dem Schiff werden Sie dann zu Eosta in die Niederlande transportiert, was geringe Emissionen pro Kilo Frucht bedeutet.

Verzehrfertig
Der guten Dinge nicht genug: bei diesen umwelt- und sozialverträglichen Bio-Avocados handelt es sich um die schmackhafte Sorte „Hass", die bei Händlern und Verbrauchern wegen ihres cremig-milden und zugleich aromatischen Geschmacks sehr beliebt ist. Eosta verfügt aktuell über eine hochmoderne Aweta-Maschine, mit der Avocados genau nach Reifegrad und Qualität selektiert werden können – damit am Ende nur die besten Früchte in den Verkaufsregalen liegen.

Weitere Informationen:
www.natureandmore.de 


Erscheinungsdatum:



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