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Spontane FruitVeb Prognose zur ungarischen Aprikosenernte 2022:

Frühe ungarische Aprikosen haben Frostschäden erlitten, Erträge voraussichtlich moderat bis gut

FruitVeB, die ungarische interprofessionelle Organisation für Obst und Gemüse, hat sich die möglichen Schäden der kommenden Aprikosensaison in Hinblick auf den Frost, den es im Frühling gegeben hatte, genauer angesehen und spontan eine Prognose für die diesjährige (2022) Ernte erstellt. Insgesamt waren fast nur die frühen Sorten vom Frost betroffen und die aktuellen Bedingungen auf den Plantagen sehen vielversprechend aus. Die Erträge werden voraussichtlich moderat, wenn nicht sogar gut ausfallen. Eine Rekordernte wird allerdings nicht erwartet.

Laut ungarischen Exporteuren ist es noch zu früh, das genaue Ausmaß der Frostschäden zu bestimmen. Wie viele Früchte dadurch verloren gegangen sind, könne man erst kurz vor der Ernte abschätzen. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni werden die ersten Aprikosen gepflückt werden können. Die Exporteure sagten, dass sie in den vergangenen zwei Jahren nie frühe Aprikosen aus Ungarn exportieren konnten, weil es immer Frost gegeben habe. Normalerweise eignen sich die frühen Sorten aus genau diesem Grund nicht für den Export in Länder wie Österreich, Polen, die Slowakei etc. In diesem Jahr war das Ausmaß der Frostschäden allerdings deutlich kleiner als zuvor, sagte Márton Kocsis von FruitVeb. 

In der Nähe von Kisvejke in Tolna sind nur die Erträge von frühen Sorten (Tsunami, Spring Blush) zurückgegangen. Hier können maximal 40 bis 50% geerntet werden, was allerdings noch immer besser ist als im vergangenen Jahr. Auch bei den Mediabel- und Pinkcot-Sorten gab es einige Verluste, allerdings nur bei den tiefer gelegeneren Bäumen. Bei den wichtigen Hauptsorten wird die Ernte moderat bis gut ausfallen. 

Die Plantagen rund um Kecskemét sind in einem guten Zustand, obwohl es an einigen Orten Berichte über beschädigte Zweige gibt. Bei vielen Sorten wird die volle Ernte erwartet und bei einigen (Kyoto, Farbaly, Faralia) müssen die Bäume sogar ausgedünnt werden. Auch hier wird die Ernte der frühen Sorten (Pinkcot und Goldrich) voraussichtlich nur halb so groß oder ein Drittel so groß ausfallen. Abgesehen davon sind die Früchte aus phänologischer Sicht in einem guten Zustand.

In Somogy und im südlichen Teil von Transdanubien wird die Ernte laut aktuellen Prognosen voraussichtlich gut ausfallen. Für die Aprikosen sind die Bedingungen in den Hainen und auf den Plantagen gut. Der Frühling war mild und wenn es Frost gab, dann nur sehr leicht. Außerdem waren während der Blütezeit viele Bienen zum Bestäuben unterwegs. In Fejér sieht ebenfalls alles gut aus. Im Vergleich zum vergangenen Jahr mussten nicht viele Maßnahmen zum Frostschutz ergriffen werden. Die Pflanzen sind aus phänologischer Sicht wohl auf.

Im Westen von Transdanubien und um Győr herum waren die sehr frühen Sorten stark vom Frost betroffen. Allerdings wird die Ernte der Sorten, die erst im Juli bis August reif sein werden, voraussichtlich gute Erträge bringen. Bis Mitte/Ende Mai die ersten Früchte geerntet werden, ist es allerdings schwierig, ganz sicher zu sein. Beim Pflanzenschutz gibt es keinerlei Probleme. Die Bäume werden vor Blattläusen geschützt. Um Győr herum liegen die Pflanzen phänologisch etwa zehn bis 15 Tage hinter dem normalen Zeitplan. In Borsod gab es ebenfalls keine großen Frostschäden. Das liegt vor allem daran, dass die anfälligen, frühen Sorten in der Region nur vereinzelt angebaut werden. 

Im Frühling hat es, ähnlich wie bei Pfirsichen, keine größeren Frostschäden bei Aprikosen gegeben. Das sind vor allem nach den vergangenen zwei Jahren gute Nachrichten für die Erzeuger. Nach dem derzeitigen Stand der Plantagen zu urteilen, wird es keine Aprikosen Knappheit geben. Allerdings waren gerade die frühen Sorten vom Frost betroffen, deshalb wird es wohl auch nicht gerade eine Rekordernte werden.

Für weitere Informationen: 
Márton Kocsis
FruitVeb
Tel: +36 70 315 9421
E-mail: marton.kocsis@fruitveb.hu
https://fruitveb.hu/


Erscheinungsdatum:



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