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Christian Gimperlein, Bio-Maintalkresse, zur laufenden Saison

"Bei den steigenden Außentemperaturen läuft das Gastro-Geschäft zusehends an"

Kresse erfreut sich traditionell zu Ostern einer rasanten Nachfragesteigerung. Doch dieses Jahr sei das Ostergeschäft vergleichsweise eher unterdurchschnittlich gewesen, wie Christian Gimperlein, Mitgeschäftsführer des spezialisierten Anbaubetriebes Bio-Maintalkresse in Albertshofen, berichtet. "Der Osterabsatz war nicht so gut wie in anderen Jahren, dafür haben wir aber in der darauffolgenden KW 16/17 deutlich mehr verkaufen können. Die Woche nach Ostern war nachfragetechnisch sogar besser als das Ostergeschäft selbst."


Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (m) war vor wenigen Tagen zu Besuch beim Unternehmen, um sich mit Christian Gimperlein (l) und seinem Team über die aktuellen Herausforderungen auszutauschen. 

Erschwerte Marktbedingungen
Auch der Naturland-zertifizierte Kresseerzeuger sehe sich mit den allgegenwärtigen Herausforderungen und Kostensteigerungen seitens der Produktion konfrontiert. "Saatgut wird ein Jahr im Voraus bestellt, da sind wir also gut versorgt. In Sachen Verpackungsmaterial ist die Lage dennoch wesentlich heikler. Noch haben wir ausreichend Material auf Lager, weil wir rechtzeitig vorbestellt haben, wenn das aber so weitergeht wird es auf Dauer knapp werden." Momentan müsse man gemäß Gimperlein teilweise mit Lieferzeiten von fünf Monaten rechnen.

Aufgrund der erschwerten Rahmenbedingungen sei eine baldige Preiserhöhung aus Sicht des Erzeugers erwünscht. Hier laufen Vorstellung und Realität allerdings auseinander. Gimperlein: "Die Preise müssen irgendwie erschwinglich sein, nicht zuletzt weil der Verbraucher nach zwei Jahren Corona weniger Geld hat. Insofern sind die Kostensteigerungen nur einigermaßen durchsetzbar."


In der Gewächshausanlage der Familie Gimperlein werden mittlerweile sieben Kressesorten nach Naturland-Richtlinien kultiviert. 

Trotz allem zieht der Kressespezialist am Ende der klassischen Hauptsaison von Weihnachten bis Ostern eine recht positive Bilanz. "Die Gastronomie ist wieder geöffnet und bei den steigenden Außentemperaturen läuft das Geschäft zusehends an. Auch seitens des LEH ist die Nachfrage im ersten Quartal hoch und stabil gewesen. Der Bedarf an der marktüblichen Gartenkresse ist dabei eher gleichbleibend, während Exoten immer mehr gefragt sind", fährt Gimperlein fort.

Hochbetrieb im Winter und Sommer
Neben der Direktbelieferung des (süd-)deutschen Lebensmitteleinzelhandels ist die Marke Bio-Maintalkresse an den Großmärkten in München, Nürnberg und Frankfurt fest vertreten. "In München spüren wir vor allem im Winter eine erhöhte Nachfrage, unter anderem aufgrund des Skitourismus. In Frankfurt konzentriert sich der Bedarf eher auf den Frühling und Sommer, was wiederum auf die Beliebtheit der grünen Soße zurückzuführen ist", bilanziert Gimperlein abschließend.

Weitere Informationen:
Christian Gimperlein
Bio Maintalkresse
An der Geißspitze
97320 Albertshofen
Tel.: 09321 384504
Fax.: 09321 384505
elmar.gimperlein@t-online.de 
https://www.facebook.com/Bio-Maintalkresse-1374652869439864/    


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