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Teun Paarlberg und Léon Kranenburg, Niederlande:

"Kartoffelexport insgesamt sehr ruhig"

Der Kartoffelexport ist im Moment sehr ruhig. "Es wird gelegentliche Lieferungen in den Ostblock geben, aber das ist nicht der Handel, den wir betreiben. Außerdem gibt es eine begrenzte Anzahl von Containern, die in afrikanische Zielgebiete wie die Elfenbeinküste und regelmäßig in die Karibik gehen, aber insgesamt ist es sehr ruhig", sagt Teun Paarlberg vom Exporteur G. Sevenhuysen VOF aus Warmenhuizen in den Niederlanden. 

"In Trinidad sehen wir zum Beispiel, dass kanadische Kartoffeln derzeit noch zu einem niedrigen Preis auf den Markt geschmissen werden. Trotz der Warzenerkrankung dürfen die Kanadier offenbar weiterhin exportieren", so Teun weiter. "Aus europäischer Sicht gibt es viel weniger Kartoffeln als in anderen Jahren, aber das spiegelt sich noch nicht im Preis wider, obwohl der Pommes Frites-Markt inzwischen wohl etwas gestiegen ist."

 

"Das Problem ist momentan, dass es auf der Seite der Landwirte einen deutlichen Preisanstieg gibt, aber auf der Seite der Exporteure ist dies nicht zu spüren. Das setzt vor allem die Packstationen unter enormen Druck, weil sie keine Marge erzielen können. Das gleiche Szenario beobachten wir derzeit bei Zwiebeln", sagt Teun.

Auch Léon Kranenburg vom Kartoffelhandels- und Sortierunternehmen Kranenburg aus Nieuw-Vennep hält den derzeitigen Export für sehr ruhig. "Der Ostblock ist so gut wie oder gar nicht auf dem Markt. Beim Export in ferne Länder ist der Transport derzeit hinderlich und außerdem sind wir für viele Länder zu teuer. Die südeuropäischen Kunden schauen zuerst nach Frankreich, das eigentlich die ganze Saison über billiger ist."

"Gleichzeitig zeigt der Markt aber auch Widersprüche. Die Lagerbestände sind nicht groß. Versuch mal, noch 100 Tonnen exportfähige Kartoffeln zu finden", fährt Léon fort. "Bei diesen schwachen Exporten sollte man eigentlich noch niedrigere Preise erwarten, aber sie halten sich noch einigermaßen gut. Im Allgemeinen ist die Qualität der Kartoffeln nicht enttäuschend. Allerdings sind vor allem die Agrias etwas feiner gewachsen. Das Preisniveau der für den Export geeigneten Kartoffeln liegt derzeit bei etwa 13 Cents. Der Markt für Pommes frites ist etwas besser, aber auch diese Preise steigen jetzt, gute Agrias sind auch schwer zu finden."

"Ich bin daher nicht positiv gestimmt, was den Kartoffelmarkt betrifft. Man mag mich für einen pessimistischen Menschen halten, aber meiner Meinung nach wurden wir in den letzten Jahren immer mehr vom Ausland überholt. Als Niederlande dürfen wir immer kleinere Lücken für den Export füllen. Nur wenn es besonders knapp wird, sind wir wieder dran. Afrika ist eine Ausnahme, aber jetzt, da immer mehr Pflanzkartoffeln nach Afrika gehen, werden unsere Absatzmöglichkeiten dort auch immer kleiner."

Für weitere Informationen:
Teun Paarlberg
G. Sevenhuysen V.O.F.
Nijverheidsstraat 5
 1749 DR Warmenhuizen - Niederlande
Tel. +31 (0)226-320224
info@sevenhuysen.nl 
www.sevenhuysen.nl    

Léon Kranenburg
Aardappelhandel en sorteerbedrijf Kranenburg B.V.
Rijnlanderweg 1637
2153 KH Nieuw-Vennep - Niederlande
+31 (0)252 620060 
31(0)6 53642817
info@lpkranenburg.nl
www.lpkranenburg.nl


Erscheinungsdatum:



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