Eine Reihe von Depots und Lagerhäusern außerhalb des Hafens sind nach wie vor nicht betriebsbereit

Wiederaufnahme des Hafenbetriebs in Durban ohne Schäden an Containern oder Schiffen im Hafen

Die Zahl der Todesopfer der Überschwemmungen in KwaZulu-Natal ist auf über 340 gestiegen. Präsident Cyril Ramaphosa besuchte das Gebiet und begutachtete die Verwüstung aus der Luft: Brücken, Straßen und Häuser wurden entlang der Küste von KwaZulu-Natal weggespült - und der südafrikanische Wetterdienst hat eine weitere Regenwarnung für dieses Wochenende herausgegeben.

Tausende von Haushalten sind durch die unvergleichlichen Regenfälle obdachlos geworden.

Viele Straßen und Brücken in Durban sind durch sintflutartige Regenfälle beschädigt worden. (Foto mit Genehmigung des Government Communication and Information System)

Transnet arbeitet rund um die Uhr daran, den Hafenbetrieb wiederherzustellen, teilte das staatliche Unternehmen mit. Dabei werden unter anderem alternative Wege zur Bayhead Road, der stets überfüllten Zufahrtsstraße zum Containerterminal von Durban, gesucht, die durch das, was der südafrikanische Wetterdienst als "schlechtes Wetter" bezeichnet, stark beschädigt wurde.

Transnet weist darauf hin, dass der Hafen in dieser Zeit weiterhin vorrangig lebenswichtige Güter wie Lebensmittel, Medikamente und Erdölprodukte abfertigen wird.

Die Schifffahrt wurde wieder aufgenommen, nachdem die Trümmer aus dem Hafen geräumt worden waren, und um 14:00 Uhr am Donnerstag, den 14. April, hatte der Hafen von Durban 10 der 11 geplanten Schiffstransporte durchgeführt, so Transnet.

Berichte über Plünderungen von Lagerhäusern
Nach Angaben von Maersk, dessen Büro in Durban noch immer geschlossen ist, wurden keine Infrastrukturschäden an Schiffen oder Containern innerhalb des Containerterminals gemeldet, und das Vorkühllager war voll funktionsfähig.

"Die Depots im Raum Durban werden langsam wieder in Betrieb genommen, und wir haben Berichte über Schäden an Containern in Fremddepots. In einigen Fällen wurde von Plünderungen berichtet, aber bei unseren Containern in diesen Anlagen handelte es sich ausschließlich um Leergut, das für Exportbuchungen bereitstand, so dass die Ladung der Kunden nicht beschädigt wurde", so das dänische Unternehmen in einer Erklärung. Ferner sei die von Maersk betriebene Anlage in Betrieb, und es seien keine Schäden an der Anlage, den Maschinen oder den Containern gemeldet worden, allerdings sei die Lagereinrichtung betroffen und weiterhin nicht betriebsbereit.

Die Bahnverbindung zum Terminal blieb unterbrochen und alle Lkw-Flotten blieben am Boden.

"Transnet wird mit Unterstützung der Beteiligten rund um die Uhr weiterarbeiten, um sicherzustellen, dass der Betrieb so schnell wie möglich wieder voll aufgenommen werden kann."

Subtropisches Tiefdruckgebiet Issa
An der Küste von KwaZulu-Natal kam es zu beispiellosen Niederschlägen über Teilen der Küste von KwaZulu-Natal als Folge eines Tiefdruckgebiets (welches auch für den Demoina-Zyklon von 1984 in KwaZulu-Natal verantwortlich war).

"Für KwaZulu-Natal wurden die Auswirkungen des Cut-Off-Tiefs jedoch durch das Vorhandensein anhaltender maritimer Tiefdruckgebiete, die aus dem südlichen Indischen Ozean herangeführt wurden, deutlich verstärkt, wodurch die Niederschlagsmenge deutlich zunahm. Außerdem stammte die ursprüngliche Quelle der Meeresluft aus wärmeren, subtropischen Teilen des Ozeans", erklärte der südafrikanische Wetterdienst Anfang dieser Woche.

Satellitenbild vom 12. April 2022, das nach Angaben des südafrikanischen Wetterdienstes "deutlich den Zyklonwirbel aus einer tiefen konvektiven Wolke, verbunden mit starkem Regen, direkt vor der südlichen Küste KwaZulu-Natals" zeigt. (Copyright: Eumetsat)

Das Tiefdruckgebiet wurde als subtropisches Tief klassifiziert und Issa genannt, ein sich im Uhrzeigersinn bewegendes Phänomen.


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