Kartoffelverarbeitende Industrie schlägt Alarm:

"Verstärkte Partnerschaft und Neukalkulation vom Handel dringend erforderlich"

Die kartoffelverarbeitende Industrie, vertreten im Bundesverband der Obst-, Gemüse- und Kartoffelverarbeiter (BOGK), schlägt aufgrund der aktuellen Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine und die durch explosionsartig gestiegene Kosten in nahezu allen Bereichen, die die Produktion bzw. Herstellung von
Kartoffelverarbeitungsprodukten betrifft, Alarm! "Neben den exorbitant hohen Energiepreisen trifft die Branche auch der hohe Preisanstieg aufgrund der Enpässe wichtiger Agrarrohstoffe, wie Sonnenblumenöl/Rapsöl", schreibt der Dachverband in einer Stellungnahme. 

Selbst bei möglichen Alternativen – sofern überhaupt vorhanden –
ergeben sich signifikante Preiserhöhungen, so z. B. beim Palmöl.
"Aufgrund der weltweiten Verwerfung in der Logistik ergeben sich
damit massive Kostensteigerungen in der Landwirtschaft und mangelnde Verfügbarkeit von Rohstoffen. Hinzu kommt der Ausfall von ukrainischen Fahrern und Arbeitern, die in der Logistikbranche und Landwirtschaft eingesetzt werden", heißt es ferner. 

Sicherstellung der Produktion
"Für die Unternehmen im BOGK geht es damit nicht nur um die Frage
zu welchen Preisen jetzt und mittelfristig produziert werden kann,
sondern um die Frage ob die Produktion von Lebensmitteln bzw.
Kartoffelverarbeitungsprodukten für die Verbraucher überhaupt sichergestellt werden kann", so Horst-Peter Karos, Geschäftsführer im
Bundesverband. Aus Sicht des BOGK sei daher nun eine verstärkte Partnerschaft und eine Neukalkulation bzgl. der Vertragsabschlüsse mit dem Handel dringend erforderlich.

Weitere Informationen:
www.bogk.de 


Erscheinungsdatum:



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