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Kartoffel-Marktbericht KW 1

'Die Versorgung war souverän und hinreichend auf die Nachfrage abgestimmt'

Zum Jahresauftakt begannen die Geschäfte ruhig und in eingefahrenen Bahnen. Durch die regional noch schwachen Außerhaus- und Gastronomieaktivitäten verblasste die Neujahrseuphorie. Die Versorgung war souverän und hinreichend auf die Nachfrage abgestimmt, sodass es keine wesentlichen Korrekturen zu vermelden gab. Neuerntige Annabelle oder auch Spunta aus Zypern wurden inzwischen auf allen Märkten angeboten. In Hamburg wurden zudem erste, optisch ansehnliche Nicola aus Zypern gehandelt. Heimische Knollen gaben jedoch auf allen Märkten weiter den Ton an, so der BLE.  

Rheinland-Pfalz: Preissituation ist vorerst unverändert 
Angebot und Nachfrage sind gut ausgeglichen, so die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Der LEH wirbt immer wieder mit Angebotsaktionen auch in Kleingebinden, ab 0,40 €/kg. Die Preissituation ist vorerst unverändert. Allerdings bleiben gewünschte Preisanpassungen für Kistenkühllagerware im Gespräch. Die Frühkartoffelauspflanzungen in Spanien konnten rechtzeitig erfolgen, so dass mit entsprechend zeitnahen Lieferungen gerechnet wird.

Hessen: Ruhige Marktlage, stabile Preise
Die ruhige Marktlage und die stabilen Preistendenzen setzen sich am Kartoffelmarkt fort. Trotz eines erhöhten Sortieraufwands kann das Angebot bequem die bislang normale Nachfrage decken. Für Top-Qualitäten erhoffen sich die Erzeuger Preisbefestigungen. Allerding verunsichern die verschärften Corona-Maßnahmen die Gastronomie und es wird entsprechend zurückhaltend disponiert. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Verkauf in diesem Sektor entwickelt, meldet der Landesbetrieb Hessen

Niedersachsen: Zufriedenstellendes Kartoffelgeschäft
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt:

Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich. Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Das Kartoffelgeschäft zum Jahresbeginn war zufriedenstellend, so der Bauernverband Niedersachsen.

Schleswig-Holstein: Günstigere Importware aus Frankreich
So ruhig wie das Jahr im Marktsegment Kartoffel angelaufen ist, so ruhig geht es auch in der 2. KW 2022 weiter, wie die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein meldet. Das Angebot ist anhaltend ausreichend. Vergleichsweise günstigere Importware aus Frankreich ergänzen das Sortiment und führt hierzulande dem Vernehmen nach zu Irritationen beim Preisgefüge, da die Nachfrage nach Knollen insgesamt derzeit verhalten ausfällt. Nach den Feiertagen folgt saisontypisch eine Zeit mit geringerem Kartoffelabsatz. Abhängig von der Lagerfähigkeit müssen Erzeuger Geduld bewahren. Eine Marktbelebung erwarten Marktteilnehmer erst gegen Ende des Monats. Erfreulicherweise laufen die Exportgeschäfte gut. Weiterhin wird von Importnachfrage aus dem Baltikum sowie Rumänien und Ungarn berichtet.


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