Will Teeuwen: "In diesem Jahr werden unsere Anbauflächen in Europa weiter wachsen"

Erster Limburger Gewächshausspargel bei Teboza geerntet

Der Startschuss für die Spargelsaison bei Teboza und seinen Kunden ist gefallen. Der erste Limburger Gewächshausspargel wurden geerntet und ist jetzt bei Teboza erhältlich. "Das Angebot wird in den kommenden Wochen begrenzt sein, aber die Qualität ist hervorragend", sagt Will Teeuwen.

"Letztes Jahr haben wir auch früh angefangen, und das lief so gut, dass wir beschlossen haben, unsere Kunden nach den Feiertagen mit frischem, holländischem Spargel zu versorgen. Das ist ein positiver Impuls. Wir verkaufen diesen ersten Spargel hauptsächlich an die Gastronomie in Belgien und Skandinavien. Die Mengen sind noch nicht groß, aber von nun an gibt es einen Aufwärtstrend", sagt Will. "In den Niederlanden fehlen uns jetzt weitgehend die Kunden aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, aber wir haben in den letzten zwei Jahren gesehen, dass der Rückgang in diesem Bereich durch unsere Einzelhandelskunden kompensiert wird. Spargel wird immer noch als Luxusprodukt angesehen, und die Verbraucher entscheiden sich jetzt eher dafür, Spargel zu Hause zuzubereiten."

"Unsere Erwartungen für die Saison sehen gut aus. Nur 20% der Felder müssen noch vorbereitet werden, so dass wir, Teboza, mit dem Anlegen der Beete dem Zeitplan voraus sind. Ab Ende Januar werden wir mit der Erwärmung der Freilandkulturen beginnen, und der Spargel wird Anfang/Mitte März geerntet werden. Das niederländische Angebot an Treibkulturen wird wegen der gestiegenen Energiepreise geringer ausfallen als in anderen Jahren. Es gibt Erzeuger, die mit den derzeitigen Gaspreisen nicht zurechtkommen oder ihre Verträge verkauft haben. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, denn als Spargelunternehmen ist es uns wichtiger, unsere Kunden zu beliefern, als auf einen 'schnellen Gewinn' zu setzen. Gleichzeitig bleibt der Anstieg der Kosten - man denke nur an Verpackungsmaterial, Transport und Personal - eine große Herausforderung."

Eher zu wenig als zu viel Angebot
"Als Nächstes werden wir ab Ende März/Anfang April mit dem Kaltboden-Anbau in den Minitunneln beginnen. Trotz des kühlen Sommers mit wenigen Sonnenstunden haben sich die Pflanzen gut entwickelt. Wie hoch die Produktion letztendlich sein wird, ist noch offen, aber es sieht nicht so aus, als ob mehr Kilos im Boden sein werden. Unter normalen Umständen erwarten wir keinen Preisdruck. Natürlich kann es bei Frühlingstemperaturen von 25 Grad immer zu einer Erntespitze kommen, aber unter normalen Umständen sehen wir keine Probleme beim Verkauf des Angebots. Wir erwarten eher ein zu geringes als ein zu hohes Angebot. In den Niederlanden nimmt die Anbaufläche nicht mehr zu und in Europa ist sogar ein Abwärtstrend zu verzeichnen."

Anbau in anderen europäischen Ländern
Teboza erweitert seine Anbauflächen entgegen dem aktuellen Trend erheblich, vor allem im Ausland. "Wir werden die Anbaufläche im kommenden Jahr weiter vergrößern. In vierzehn Tagen beginnt die Ernte unseres spanischen Spargels, und auch dort haben wir die Produktion deutlich gesteigert. Die Art und Weise, wie wir in den Niederlanden mit Sortierung und Verpackung arbeiten, war in den letzten Jahren auf dem niederländischen Markt sehr erfolgreich. Aber auch unsere Anbaufläche in den Niederlanden wächst weiter, und da unsere belgischen Kunden belgischen Spargel nachfragen, bauen wir auch den belgischen Anbau aus. Wir prüfen auch die Möglichkeit des Anbaus in anderen europäischen Ländern, um unseren Kunden eine Alternative zu bieten. Das gilt auch für unsere Bio-Anbauflächen. Wir bauen seit 20 Jahren Bio-Spargel an, und angesichts des Ziels der Europäischen Kommission, bis 2030 25% der Anbaufläche ökologisch zu bewirtschaften, haben wir beschlossen, dieses Ziel auch zu verfolgen."

Auch in diesem Jahr wird der Sparter, der selektive Spargelernter von Cerescon, die notwendigen Meter auf den Feldern von Teboza zurücklegen. "Letztes Jahr haben wir uns wirklich Zeit genommen, um zu lernen, wie man mit diesem Ernteroboter arbeitet. Wir haben die Erwartungen, die wir an die Maschine hatten, noch nicht erfüllt, aber wir sehen das Potenzial, dass sie unseren Erwartungen gerecht werden kann. Das Geheimnis liegt in den Details, unter anderem in der Detektionstechnologie und der Manövrierfähigkeit. Aber wir glauben fest an die Automatisierung der Ernte. Aus diesem Grund werden wir in diesem Jahr auch parallel mit dem Ernteroboter von AVL Motion arbeiten, um weiter von der Technologie zu lernen."

Für weitere Informationen:
Teboza
Zandberg 14 B
5988 NW Helden - Niederlande
Tel: +31 (0)77 307 14 44
verkoop@teboza.nl
www.teboza.com


Erscheinungsdatum:



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