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Heino Umlandt von Umlandt Obstgroßhandel zum aktuellen Kernobstmarkt

"Apfelgeschäft müsste um diese Jahreszeit lebhafter sein"

Ähnlich wie in vielen anderen Bereichen kann sich die Kernobstbranche normalerweise an guten Umsätzen während der Vorweihnachtszeit erfreuen. Doch die Vermarktung der deutschen Äpfel sei bisher eher enttäuschend gewesen, beobachtet Heino Umlandt, Mitgeschäftsführer des gleichnamigen, Altländer Familienunternehmens. "Das Kaufverhalten ist recht verhalten und viel zu ruhig für die Jahreszeit."

Die Vorzeichen nach Abschluss der Ernte seien gemäß Umlandt vielversprechend gewesen. "Wir haben uns eine gute Vermarktungssaison vorgestellt. Denn innerhalb der Region haben wir einen recht üppigen Apfelertrag erzielen können. Die Streuobstmenge - ein wesentlicher Faktor in der Vermarktung - war hingegen eher bescheiden. Alles in allem müsste das Geschäft momentan deutlich lebhafter sein." 

Das Traditionsunternehmen Umlandt liefert vorwiegend die handelsüblichen Apfelsorten, etwa Elstar, Jonagold, Boskop und Co. 

Auferlebung in der 2. Saisonhälfte erhofft
Insgesamt sei man immer noch guter Dinge, fährt Umlandt fort. "Es kann durchaus sein, dass die Nachfrage in der zweiten Dezemberhälfte nochmal ansteigt. Wir müssen dafür Sorgen dass wir nicht mit zu hohen Beständen ins neue Jahr reinkommen. Das Zeitfenster wird währenddessen tendenziell knapper, weshalb wir eher auf eine Auferlebung des Marktgeschehens in der zweiten Saisonhälfte hoffen." 

Die Notierungen des regionalen Kernobstes liegen nun etwa ein Viertel unter dem Vorjahresniveau, heißt es weiter. Hinsichtlich der Ausnahmesituation im letzten Jahr sei das heutige Preisniveau allerdings eher als "jahreszeitgerecht" zu bezeichnen, weiß Umlandt, der sowohl den deutschen Großhandel als auch Abnehmer im benachbarten Ausland beliefert. "Die Bestandsmengen sind zufriedenstellend bei entsprechend guten Qualitäten und Kalibern."

Eventuelle Absatzchancen für das Altländer Kernobst am innerdeutschen Markt lassen sich vorerst schwierig einschätzen. Umlandt: "Es kommt gelegentlich mal vor dass unsere süddeutschen Kollegen in der zweiten Saisonhälfte auf Äpfel aus dem Alten Land zugreifen." Da müsse man einfach abwarten, wie sich der dortige Lagerabbau nach dem Jahreswechsel entwickelt. 

'Nicht überreagieren' 
Zuversicht und Geduld sei die Devise des erfahrenen Obstgroßhändlers. "Wegen der schwierigen Vermarktungs- und Coronalage sind viele verunsichert. Trotzdem müssen wir ruhig und gelassen in der Preisbildung bleiben. Das heißt, wir als Händler dürfen keine falschen Signale nach unten setzen. Wir sollten nicht überreagieren, sondern einfach geduldig sein und die Ruhe bewahren", plädiert Umlandt schließlich. 

Weitere Informationen:
Umlandt Obstgrosshandel GmbH
Heino Umlandt
Schöneworth 1
21729 Freiburg/Elbe
Telefon: 04779 212 oder 1209
Telefax: 04779 446
E-Mail: info@umlandt-obstgrosshandel.de  
www.umlandt-obstgrosshandel.de    


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