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Sebastian Allgäuer (Rheintaler Feldfrüchte) zum Einstieg in die Verarbeitung:

"Mit geschnittenem und abgepacktem Feldgemüse haben wir eine Marktlücke im LEH gefunden"

Vor gut einem Jahr wurde eine nagelneue Lagerhalle für frisches Feldgemüse in der Region Vorarlberg bezogen. Im zweiten Corona-Jahr folgte der nächste Schritt für die Rheintaler Feldfrüchte GmbH. Im Zuge der Pandemie wagte das 2017 gegründete Unternehmen den Sprung in die Verarbeitung der selbst angebauten Ware.

Auch für die österreichische Gemüsebauern sei es ein sehr nasses Jahr gewesen, bilanziert Mitgeschäftsführer Sebastian Allgäuer auf Nachfrage. "Bei den Kartoffeln liegen wir mengenmäßig etwa 20% unter dem Vorjahresniveau, bei den restlichen Produkten sind wir hingegen von großen Ertragseinbußen verschont geblieben. Bei den roten und gelben Zwiebeln etwa schöpfen wir sowohl qualitativ als auch ertragsmäßig aus dem Vollen."


Sebastian Allgäuer und Kilian Schatzmann gründeten die Genossenschaft Rheintaler Früchte im Jahr 2017 / Bild: Weissengruber & Partner   

Abgepackte Beeten und Zwiebeln
Das Grundsortiment der regionalen Genossenschaft beläuft sich nach wie vor auf Kartoffeln, Zwiebeln, Knollensellerie und rote Beete. "Letzteres Gemüse liefern wir seit diesem Jahr nicht nur als Rohware, sondern auch geschnitten und vakuumiert in 500 Gramm-Verpackungen. Da sind wir bereits in der Lage, den regionalen LEH 12 Monate im Jahr mit frischer, ansprechender Ware aus eigenem Anbau zu beliefern", schildert Allgäuer. Das Schneiden und Verpacken der feldfrischen Erzeugnisse übernimmt ein regionaler Partner.

Zusätzlich hat man auch das Zwiebelgeschäft erheblich ausgebaut, fährt Allgäuer fort. "Wir liefern seit diesem Jahr abgepackte Zwiebeln in 1kg-Gebinden - rot sowie gelb - an den LEH und haben wöchentlich 10 bis 15 Tonnen verkauft. Anfang Juni konnten wir unsere Winterzwiebeln roden, Mitte September erfolgte dann die Rodung der Sommerzwiebeln. Da wir nicht mit dieser hohen Nachfrage gerechnet haben, geht unser Bestand nun leider rasch zur Neige. Wir werden in etwa zwei Wochen komplett ausverkauft sein. Entsprechend der Nachfrage werden wir unseren Winterzwiebelanbau für nächstes Vermarktungsjahr um 30% erweitern und unseren Sommerzwiebelanbau sogar verdoppeln."


Zwiebelernte im Juni 

Zweigeteilter Absatzmarkt
Alles in allem sei man mit der bisherigen Resonanz sehr zufrieden: "Wir haben mit unseren verarbeiteten Produkten eine Marktlücke im LEH gefunden. Corona hat uns auch gezeigt, wie wichtig sichere Absatzkanäle sind, die Spielregeln sind insofern bekannt. Dementsprechend wollen wir uns auch in den kommenden Jahren zunehmend auf den LEH fokussieren, parallel aber auch nach wie vor regionale soziale Einrichtungen - ob Kantinen, Kranken- oder Altenheime - als zweiten Absatzmarkt beliefern", sagt Allgäuer.

Weitere Produktneuheiten seien gemäß Allgäuer bereits geplant: "Unseren Knollensellerie etwa haben wir bisher ausschließlich als Rohware geliefert, die ersten Anfragen nach dem geschälten Produkt haben wir dennoch schon bekommen. Geschnittener Knollensellerie wäre also eine Überlegung wert", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Rheintaler Feldfrüchte
Sebastian Allgäuer
Ketschelenstraße 66
6800 Feldkirch, Vorarlberg
+43 664 9186569
sebastian@allgaeuer.at  
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