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Andres Frey, Gemüsebau Frey, zum Feldsalat:

"Der Preis muss selbst bei stark schwankenden Nachfragen stabil bleiben"

Herbst und Winter stehen nicht nur für Produkte wie Pilze oder Zitrusfrüchte, sondern auch für Feldsalat. Am Karlsruher Großmarkt trafen wir Andreas Frey von der Gemüsebau Frey Gmbh. Die Firma hat sich von einem Erzeugerbetrieb zu einem echten Großhandelsunternehmen in Karlsruhe entwickelt. Wir sprachen mit ihm über die aktuelle Lage des Feldsalats, aber auch über aktuelle Trends im Verkauf und am Großmarkt.

"Aktuell läuft unser Verkauf gut. Wir sind momentan damit beschäftigt, die Umstellung auf die ausländische Ware akribisch zu kontrollieren. So mussten wir bereits diverse Paletten ablehnen, weil die Qualität nicht gepasst hat. Wichtiger als alles andere ist nämlich die Qualität."


Geschäftsführer Andreas Frey mit einer Palette Feldsalat Zapf

Wichtig für Wertschätzung bei dem Produkt Feldsalat 
Fest steht, dass es sich sowohl für den Erzeuger als auch für den Betrieb sowie für den Endverbraucher wirtschaftlich rentieren muss. Der Preis bleibt aber in der gesamten Saison stabil", sagt Frey. "Während wir vor einem Monat etwa 30-50 kg pro Tag verkaufen konnten, verkaufen wir jetzt pro Tag zwischen 350-500 kg. Die Wertschätzung für die Ware setzt zwar erst mit der Zeit ein, aber sie ist da. Wichtig ist, die Qualität kontinuierlich beizubehalten. Der Preis ist dann nur noch ein sekundärer Faktor." Frey betont, dass es wichtig sei, den Preis selbst angesichts zwischenzeitlich stark schwankender Nachfragen stabil zu halten.  

Ernteprozess beim Feldsalat
Der Geschäftsführer des Karlsruher Betriebs schilderte auch die Arbeitsprozesse hinter dem Feldsalat: "Von Hand gecuttet, läuft der Feldsalat über ein Band in eine Erntekiste, von der Erntekiste in ein Sprudelbad und von diesem wiederum in eine Art Waschmaschine, um die Sandkerne usw. herauszufiltern. Danach landet der Feldsalat auf einem weiteren Band, von wo aus Mitarbeiter ihn per Hand nach bestimmten Kriterien aussortieren." 

Erzeugerpreise müssen um 10-12% steigen
Zwar konnte die Region wettertechnisch gesehen zuletzt wieder aufatmen, dennoch haben die Erzeuger aktuell wieder mit der Nässe auf den Felden zu kämpfen. "Der Feldsalat muss ja ganz fein über der Erde gecuttet werden. Da der Boden durch die Nässe sehr weich wird und einzelne Keimblätter vergilben, erfordert das zusätzliches Nachputzen, womit auch mehr Aufwand verbunden ist. Verständlicherweise versucht der Bauer nun das bestmögliche Verhältnis zu schaffen, wodurch die Erzeugerpreise mitunter um 10-12% erhöht worden sind", sagt Frey. Hinzu käme, dass die Erzeuger wie auch alle anderen Gesellschaftsteile stark von den überall steigenden Lohn-, Energie-, Treib- und sonstigen Kosten betroffen sind.

Geliefert wird der Feldsalat verpackt in 1 kg Beuteln. Um ein besseres Klima für den Feldsalat zu schaffen. Die Saison startete Ende September/Anfang Oktober und wird noch Ende März anhalten. "Der Feldsalat weist eine sehr gute Qualität auf, vom Geschmack her ist er nussig und auch sehr schön anzusehen. Dabei bieten wir eine kundenfreundliche, vorgeputzte Ware." Die Feldsalate bezieht Frey unter anderem vom Pfalzmarkt aus Mutterstadt und Zapf Frischgemüse aus Kandel.

Weitere Informationen: 
Andreas Frey
Gemüsebau Frey GmbH
Waldhof 1
76889 Kapsweyer
Telefon: +49 6340 / 20 5
Telefax: +49 6340 / 91 92 12
E-Mail: info@gemuesebau-frey.de 
Web: https://gemuesebau-frey.de/  


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