EU-Kommission bewertet Lebensmittelsicherheit in den potenziellen Ländern im Westbalkan und der Türkei

Die Europäische Kommission hat eine Reihe von Berichten veröffentlicht, die sich mit der Lebensmittelsicherheit in Ländern befassen, die Mitglied der Europäischen Union werden wollen. Die Dokumente decken viele Bereiche ab und befassen sich mit den Fortschritten, die die westlichen Balkanländer und die Türkei im vergangenen Jahr gemacht haben.

In den letzten Jahren hat es in der Türkei Probleme mit Pestizidrückständen gegeben. Das Land ist ein wichtiger Exporteur von Lebensmitteln in die EU und hat nur begrenzte Fortschritte in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Veterinär- und Pflanzenschutzpolitik gemacht, wobei die Empfehlungen für 2020 nur teilweise umgesetzt wurden.

Dem Bericht zufolge muss die Türkei weitere Fortschritte machen, um die EU-Standards zu erfüllen, insbesondere bei Pestizidrückständen. Die Kapazität für amtliche Kontrollen wurde verbessert, aber es wurden keine Fortschritte bei der Entwicklung des nationalen Plans zur Modernisierung von Agrar- und Lebensmittelbetrieben erzielt. Die EU-Kommission erklärte, es sei noch viel Arbeit nötig, um die neuen Vorschriften für die Registrierung und Zulassung von Lebensmittelbetrieben anzuwenden.

Die Zahl der Berichte des Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) über Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, das aus der Türkei in die EU importiert wird, blieb unannehmbar hoch, insbesondere im Jahr 2020, als neue Normen für Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-Methyl in Kraft traten, so die Bewertung.

Im kommenden Jahr sollte die Türkei die Lebensmittelbetriebe auf EU-Standards umrüsten, ein nationales Programm vorlegen und mit einem Überwachungsplan Fortschritte bei der Einhaltung der EU-Höchstwerte für Pestizidrückstände erzielen.

Quelle: foodsafetynews.com 


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