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Schweizer Sauerkrauthersteller setzen zwangsläufig auf Importware

"Ausfall von 35 bis 40 Prozent erwartet"

Das Wetter macht den Schweizer Sauerkraut-Produzenten dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung. Weil viel zu wenig Kabis geerntet werden kann, müssen sie einen Teil importieren. Die Dreyer AG in Gerolfingen im Berner Seeland stellt seit über 100 Jahren Sauerkraut her. Noch ist nicht definitiv klar, wie viel Sauerkraut mit Import-Kohl verarbeitet werden muss. "Wir erwarten im Moment ungefähr einen Ausfall von 35 bis 40 Prozent", sagt Mitinhaber David Dreyer im Gespräch mit Schweizer Bauer.

Die Dreyer AG importiert nicht Sauerkraut, sondern die Rohware, also den Kohl. Damit soll die Qualität hochgehalten werden.  Die Dreyer AG hat sich dazu entschieden, die veränderte Herkunft der Ware offen zu kommunizieren, etwa mittels Kleber auf den Verpackungen. 


Sauerkraut aus dem Hause Dreyer / Bild: Dreyer AG

Schnellwachsende Sorten
Gleiches gilt für die Schöni Finefood AG in Oberbipp: "Nachdem die ersten Ernteausfälle bekannt wurden, haben wir mit einigen Produzenten versucht, schnellwachsende Sorten anzupflanzen", erklärt Walter Heer, operativer Leiter beim Unternehmen. Diese können erst im November, Dezember geerntet werden. Zudem sind auch noch nicht alle 'normalgepflanzten' Felder geerntet. Daher sei noch nicht ganz klar, wie hoch die Ausfälle sein werden, so Heer.

Weitere Informationen:
https://dreyer-ag.ch/
https://schoenifood.ch/en/ 


Erscheinungsdatum:



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