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Kartoffel-Marktbericht KW 41:

'Lebhafte Nachfrage in der Gastronomie, Kantinen und im Export'

Der LEH versucht weiterhin mit Werbeaktionen die knappe Nachfrage zu beflügeln. Im Süden ist die Ernte weitgehend beendet. Auch im Norden laufen die Rodungen langsam aus. Neben Drahtwurmschäden und Erwinia werden vermehrt Hohlherzigkeit und teils geringere Keimruhe bemängelt. Der Handel versorgt sich insbesondere für Aktionsverkäufe mit überregionaler Ware. Erzeuger- und Verbraucherpreise sind im Wesentlichen unverändert meldet die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Hessen: Stabile Preise
In der laufenden Woche setzt sich die ruhige, saisonal gewohnte Nachfrage am Kartoffelmarkt fort, so der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Mit Einkellerungsaktionen können nur sehr begrenzt Belebungen der Umsätze erzielt werden. Immerhin können sich die Preise weiter stabilisieren, was nicht zuletzt mit den guten Börsenkursen zusammen hängt. Zur Vorwoche bleiben die Preise weitgehend unverändert. Auch in der nächsten Woche wird mit stabilen Preisen gerechnet. Einzelne Sorten haben Qualitätsprobleme und erfordern einen erhöhten Sortieraufwand

Niedersachsen: Erträge deutlich unter Vorjahresniveau
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt: 

Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich.  Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Die Speisekartoffelernte wurde weitestgehend abgeschlossen. Vielerorts wurde berichtet, dass die Erträge deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen, so der Bauernverband Niedersachsen.

Schleswig-Holstein: Durchschnittliche Erträge
Dem aktuellen Bericht der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein zufolge sind die Erntearbeiten bei guten Witterungsbedingungen gut vorangekommen und stehen kurz vor dem Abschluss. Es wird von knapp durchschnittlichen Erträgen berichtet. Im Gegensatz zu anderen Regionen, gibt es hierzulande weniger Qualitätsprobleme. Aus einigen Bundesländern werden erhöhte Absortierungen gemeldet. Auch wenn es unterschiedliche Aussagen zur Marktlage gibt, rechnet man allgemein mit einer weiter stabilen Entwicklung der Erzeugerpreise. Sonderangebots- bzw. Einlagerungsaktionen hatten bislang wenig Erfolg. Die Verbraucher kaufen meist nur die kurzfristig benötigten Mengen in kleinen Gebinden. Die Nachfrage der Gastronomie und der Kantinen bleibt weiter recht hoch. Eine lebhafte Nachfrage gibt es auch im Export. Gefragt ist dort vor allem Frittenware. Die kühlen Nächte sorgen für gute Einlagerungsbedingungen. Damit sollte auch der Angebotsdruck aus der Ernte nachlassen. 


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