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Niels Bessemans, Optiflux

"Dieses neue System zur Lagerung von Kernobst ist das Ergebnis von zwanzig Jahren Forschung"

Am Montagnachmittag, 27. September, startete das Spin-off Optiflux mit einem neuen, innovativen Mess- und Kontrollsystem für Kernobst auf dem Markt. DCA (Dynamic Controlled Atmosphere) ist der Name des Systems, das das Unternehmen entwickelt hat. "Mit DCA kann hartes Obst das ganze Jahr über gelagert werden, ohne dass Chemikalien eingesetzt werden", sagt Niels Bessemans, der Kopf hinter dem System und Mitbegründer von Optiflux. An einem passenden Ort - in einem Kühlhaus auf der BelOrta-Auktion - sprach Niels über das DCA-System und darüber, welche anderen Dienstleistungen Optiflux für den Kernobstsektor anbieten wird.


Die Eröffnung fand in einer Kühlzelle bei der Versteigerung von BelOrta Borgloon statt

Was ist DCA?
Das von Optiflux gelieferte Produkt besteht aus einem intelligenten Hardwaremodul, das in jedes bestehende Lagerersystem eingebaut werden kann. "Obst atmet nicht immer auf dieselbe Weise", sagt Niels. "Das führt zu großen Unterschieden in der Qualität der Früchte, wenn sie aus dem Kühlhaus kommen. Das Optiflux-Hardwaremodul misst die Atmung der Früchte und passt das Klima im Kühlhaus entsprechend an. "Wir reduzieren damit den Sauerstoffgehalt in den Kühlhäusern auf ein optimales Niveau, so dass die Früchte in einen Ruhezustand übergehen."

Links: Das Modul zur Messung des Sauerstoff-, Kohlendioxid-, Ethylen- und Ammoniakgehalts im Kühlraum. Rechts: Die Schläuche sind mit dem intelligenten Sensor verbunden, der die Luftkonzentration im Kühlhaus misst.

Das Modul misst den Sauerstoff-, Kohlendioxid-, Ethylen- und Ammoniakgehalt im Lagerraum und erfasst zudem Leckagen in der Kühlzelle. Das Modul greift ein, wenn sich die Atmosphäre ändert, und hält so das Klima im Kühlraum auf dem optimalen Niveau. Auf der Grundlage dieses Moduls hat Optiflux drei Dienstleistungen entwickelt, die dem Erzeuger bei der Lagerung seines Kernobstes helfen.

Links: Der Smart Sensor mit einem Draht, an dessen Spitze sich ein Temperaturmesser befindet (damit die Temperatur im Inneren der Zelle gemessen werden kann). Rechts: Vergrößerte Ansicht des Smart Sensors. Durch die Luftlöcher kann Luft durch das Gerät strömen.

OptiControl DCA
Das Modul misst mehrmals wöchentlich die Atmung des Obstes, misst die Leckage des Kühlraums und reagiert darauf, indem es das Klima wieder auf das optimale Lagerungsniveau bringt. Das Spin-off bietet diese patentierte Dienstleistung unter dem Namen OptiControl DCA an. "Gegenwärtig wird die Konservierung nicht individuell angepasst", sagt Niels. "Wir gehen davon aus, dass alle Früchte auf die gleiche Weise atmen, aber bei diesem System wird die Art und Weise, wie die Früchte atmen, gemessen, und im Gegensatz zur Ultra-Low-Oxygen-Konservierung (ULO), bei der die Konservierungsbedingungen standardisiert sind, wird der Sauerstoffgehalt entsprechend angepasst und auf ein Mindestmaß reduziert."


Foto: Niels Bessemans

WatchDog
"Wir sind viel mit den Erzeugern im Gespräch", sagt Niels. "Und ein häufiges Problem ist, dass durch einen Defekt in der Kühlanlage 200.000 Tonnen Kernobst für den Markt ungeeignet sind und deshalb weggeworfen werden müssen." Einfach ausgedrückt, überwacht der WatchDog-Dienst Optiflux, ob die Kühlanlage das tut, was sie tun soll. Stimmt die Leistung des Kühlers mit den Einstellungen überein oder sind abweichende Ergebnisse zu beobachten?  Mit einem zweiten Messsystem führt Optiflux Kontrollmessungen durch, die die Ergebnisse mit der Laufzeit des Kühlsystems verknüpfen. Das System erkennt Schwellenwertänderungen oder -abweichungen und warnt so im Voraus, wenn ein Kühlsystem nicht mehr richtig funktioniert.

Store-Insight
Die Software bietet auch einen detaillierten Überblick über die Qualität der gelagerten Früchte und gibt eine Vorhersage darüber, wie sich die Qualität der Bestände verändern wird. "Auf der Grundlage dieser Vorhersage können die Obstbauern besser entscheiden, wann sie welche Partie verkaufen. Außerdem werden Qualitätsverluste sowie hohe Lagerkosten von Chargen mit geringem Lagerpotenzial vermieden", sagt Niels. 

20 Jahre Forschung
Optiflux wurde in Zusammenarbeit mit der Nacherntegruppe der KU Leuven, dem Flämischen Zentrum für die Konservierung von Gartenbauprodukten (VCBT) und dem Verband der belgischen Gartenbaugenossenschaften (VBT) entwickelt. "Unsere Produkte sind das Ergebnis von 20 Jahren Forschung auf dem Gebiet der Konservierung von Kernobst. Ich habe über dieses Thema promoviert, also verdanke ich ihm meinen Doktortitel, aber das Wichtigste ist, dass es jetzt dem Erzeuger helfen kann", sagt der Gründer.

Webinare
Für Interessierte veranstaltet das Spin-off am 25. Oktober 2021 zwei Webinare. Eine auf Niederländisch und eine auf Englisch. Die englischsprachige Veranstaltung findet um 16:00 Uhr statt, die niederländische um 17:00 Uhr.


Klicken Sie hier, um sich für das englischsprachige Webinar am 25. Oktober um 16.00 Uhr anzumelden.
Klicken Sie hier, um sich für das niederländische Webinar am 25. Oktober um 17.00 Uhr anzumelden.

Für weitere Informationen:
Niels Bessemans
Optiflux
+32 (0) 478 38 27 54
niels.bessemans@optiflux.world 
www.optiflux.world 


Erscheinungsdatum:



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