Inma Torregrosa, Frutas Inma, Spanien:

Hohe Nachfrage nach frühen spanischen Kakis

In Spanien werden die letzten beiden frühen Sorten Maxim und Tone Wase-Kakis geerntet und die Pflücker werden bald mit der Hauptsorte Rojo Brillante anfangen. Der Verkauf der ersten Sorten lief gut und das gilt auch für die in den Vormonaten aus Peru importierten Kakis aufgrund der erhöhten Nachfrage in der Nebensaison.

"Der Absatz von Maxim lief in den letzten Jahren nicht sehr gut. Dieses Jahr ist die jedoch eine deutlich höhere Nachfrage seitens der europäischen Supermarktketten zu verzeichnen, wahrscheinlich weil wegen des Frosts weniger Steinobst im Regal zu finden war. Es gibt aber unabhängig von der Verfügbarkeit anderer Früchte auch klare Hinweise auf einen zunehmenden Konsum von Kakis", sagt Inma Torregrosa, Geschäftsführerin der spanischen Frutas Inma.

"Die frühen Sorten verkauften sich bisher gut. Wir haben in Deutschland, Italien und Großbritannien zufriedenstellende Preise erzielt", fügt sie hinzu. "Diese flacheren Sorten sind süßer und zarter als die Rojo Brillante-Kakis. Sie werden anders behandelt und müssen unter bestimmten Bedingungen geerntet werden."

"Erhöhte Nachfrage nach Kaki außerhalb der Saison"
Das valencianische Unternehmen war das erste in Europa, das Kakis aus Peru importierte. Die ersten Lieferungen trafen letztes Jahr ein, nachdem das Unternehmen dort 2013 ein Projekt gestartet hatte. Das peruanische Sortiment wird durch einige Importe aus Uruguay ergänzt.

"Die Nachfrage nach Kakis in der Nebensaison steigt zweifellos. In diesem Jahr haben wir auch früher als geplant mehr als doppelt so viele importierte Kaki verkauft wie im Vorjahr. Das ging schneller als erwartet, denn das Interesse war bei den deutschen, italienischen und portugiesischen Supermarktketten besonders groß. Wir hoffen, in den kommenden Jahren mengenmäßig weiter zu wachsen. Unser Ziel ist die Vermarktung von Kakis von Ende Mai bis Ende Juli, um dann nahtlos mit der Ankunft der ersten Maxim und Tone Wase-Kaki und später mit dem Rojo Brillante bis Ende Januar weitermachen zu können", sagt Inma Torregrossa.

Hagel dämpft den Erntebeginn von Rojo Brillante
Ab dieser Woche wird Frutas Inma die in Spanien vorherrschende Sorte Rojo Brillante vermarkten: "Wenn diese Sorte auf den Markt kommt, was normalerweise in den Wochen 38-39 mit konstanten Mengen geschieht, fragen Käufer nicht mehr nach einer anderen Sorte. Dieses Jahr beginnen wir aufgrund der jüngsten sintflutartigen Regenfälle und Hagelstürme etwas später mit der Ernte, die aufgrund möglicher Wetterschäden weniger nutzbaren Früchte liefert. Tatsächlich war bereits vor den Hagelschauern in Valencia mit einem Rückgang des Ertags durch Schädlinge, insbesondere Cotonet, um ca. 25 bis 30% zu rechnen. Nun schätzen wir diesen auf 35 bis 40%."

Inma Torregrosa stellt fest, dass der Sektor nicht nur mit Ertragsverlusten, sondern auch mit einem drastischen Anstieg der Produktionskosten konfrontiert ist. "Der Strompreis ist in diesem Jahr um nicht weniger als 42% gestiegen, aber auch Gaskosten für die Reifung der Kakis und die Preise für Verpackungen sind gestiegen. Wir hoffen, dass die Supermarktketten verstehen und berücksichtigen, welche Auswirkungen das für die Erzeuger und Verpackungsunternehmen hat. Das ultimative Ziel sollte sein, dass alle Glieder der Wertschöpfungskette ihren Lebensunterhalt verdienen können."

Für mehr Informationen:
Inmaculada Torregrosa
Frutas Inma
Carrer de L’Olivera, S/N.
46291 Benimodo (Valencia)España
T:+34 96 253 14 71
M:+34 615196420
inmatorregrosa@frutasinma.com 
www.frutasinma.com 


Erscheinungsdatum:



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