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Sturm trifft Khaki- und Zitrusanbau in Valencia

Der Sturm in der Region um Valencia hat bereits erste Auswirkungen auf die Landwirtschaft gehabt. Nach Angaben des valencianischen Erzeugerverbandes (Ava-Asaja) haben die bisherigen Regenfälle im Allgemeinen allen Feldfrüchten geholfen, die bald geerntet werden: Zitrusfrüchte, Trauben, Oliven, Kaki, Gemüse usw. Schließlich bewässern sie die Obstgärten und wirken sich positiv auf die Größe der Früchte aus. Die Qualität der Ernte wird verbessert, Bewässerung wird eingespart und die Grundwasserspeicher werden wieder aufgefüllt. In bestimmten Gebieten hat der Hagel jedoch bis zu 100% der gesamten Ernte vernichtet, was zu direkten Verlusten von rund 8 Millionen Euro geführt hat. 

Ava-Asaja schätzt, dass der Hagel mehr als 20.000 Tonnen Kakis und Zitrusfrüchte in La Ribera Alta zerstört hat. Carlet ist die am stärksten betroffene Gemeinde mit 17.000 Tonnen (14.000 Tonnen Kakis und 3.000 Tonnen Mandarinen und Orangen). Es folgten Catadau mit 3.000 Tonnen Kakis und - in geringerem Maße - andere Nachbargemeinden wie Alfarp, Algemesi und Albalat de la Ribera.

"Der Hagel fiel hauptsächlich auf Grundstücke, die nicht so stark von der Cotonet-Plage betroffen waren. Berücksichtigt man beide Phänomene, Hagel und Cotonet, sieht es so aus, als würden wir in Carlet nicht einmal die Hälfte der ursprünglich prognostizierten Kaki-Ernte einholen. Es ist noch etwas zu früh, um sich ein genaues Bild von den tatsächlichen Schäden an Zitrusfrüchten zu machen. In den nächsten Tagen werden wir mehr wissen. Viele Landwirte verlieren nicht nur ihr Einkommen, sondern auch viele Saisonarbeiter sind arbeitslos", bedauert Fernando Hervás, Vertreter von Ava-Carlet.

Das Gebiet von Requena, insbesondere der Bezirk San Antonio, war ebenfalls vom Hagel betroffen, und einige Weinberge erlitten Verluste von bis zu 50%. Die starken Regenfälle haben auch zu Erdrutschen und Schäden an landwirtschaftlichen Infrastrukturen im Süden Valencias und im Norden von Alicante geführt, wo sich mehr Wasser angesammelt hat. Glücklicherweise waren die Schäden nicht flächendeckend. Der Sturm verzögert auch die Ernte der ersten Kaki- und frühen Zitrussorten.

Ava-Asaja bittet die zuständigen Behörden, den betroffenen Erzeugern direkte Unterstützung zu gewähren, da auch in diesem Jahr extreme Wetterbedingungen dem spanischen Obstanbau großen Schaden zufügen.

Für weitere Informationen:
Ava-Asaja
Tel.: +34 963 804 606
info@avaasaja.org
www.avaasaja.org


Erscheinungsdatum:



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