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Jonathan Trusler – Verband der südafrikanischen Kiwi-Anbauer

Der südafrikanische Kiwi-Sektor organisiert sich

"Kiwi ist eine neue und aufregende Kultur für Südafrika, die sicherlich ein gutes Einkommenspotenzial bietet. Wir müssen jedoch noch viel lernen; es gibt noch keinen etablierten Sektor", erklärt Jonathan Trusler, Präsident des im letzten Jahr gegründeten Verbandes der South African Kiwi Growers. "Es ist eine Branche, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren wachsen wird."

Jonathan Trusler, Präsident der South African Kiwi Growers' Association

Südafrika hat in der vergangenen Saison über 400 Tonnen frische Kiwis nach Europa, Kanada und Asien exportiert. In den kommenden Jahren ist aufgrund neu gepflanzter Obstplantagen eine weitere Zunahme zu erwarten. 

Laut Trusler gibt es zwei Gründe für das gestiegene Interesse an Kiwis in Südafrika. Erstens haben die neuen gelben und roten Kiwi-Sorten einen geringeren Kältebedarf, wodurch sie in Südafrika in größerem Umfang angebaut werden können. Zweitens besteht insbesondere in Europa eine starke Nachfrage nach Kiwis. Hier hat  Südafrika ein sehr günstiges Verkaufsfenster, nämlich ungefähr vier Wochen bevor das neuseeländische Produkt auf den Markt kommt.

"Die Vorteil besteht darin, mit einer gemeinsamen Vertretung der Kiwi-Erzeuger bei Interaktionen mit der Regierung mehr zu erreichen. Der Marktzugang hat für uns Vorrang. Während die meisten südafrikanischen Kiwis nach Europa gehen, werden auch einige nach Hongkong, Singapur und Malaysia geliefert. Nordamerika und China sind Märkte mit großem Potenzial." Der Verband ist derzeit in Zusammenarbeit mit der Fruit and Nut Crop Biotechnology Platform der University of Pretoria und dem Agricultural Biotechnoloy Institute an einer Studie zu potenziellen Kiwi-Krankheiten in Südafrika beteiligt.

"Die Gründung eines Erzeugerverbandes geht zum Teil auf den Anbau neuer Sorten in den letzten fünf Jahren zurück. Dies gilt insbesondere für gelbe Kiwi-Sorten, aber wir möchten auch versuchen, Erzeuger für den Anbau der traditionellen grünen Kiwi-Sorten interessieren," sagt Trusler.

Der Verband arbeitet an einer Datenbank mit Daten zur Größe des südafrikanischen Kiwi-Sektors, um sich ein Bild von der Hektarzahl zu machen, die dem Anbau der verschiedenen Kiwi-Sorten gewidmet ist.

Standards für den Import und Export von Kiwis
"Wir arbeiten an Regeln zum Schutz der Interessen der lokalen Kiwianbauer. Diese beziehen sich sowohl auf den Import als auch auf den Export von Kiwis. Es gibt mehrere Verbände, die die Marken und Anforderungen für Sorten wie Soreli, Skelton und die kürzlich eingeführte Sorte Dori verwalten."

Derzeit werden Kiwis das ganze Jahr hindurch importiert. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit lokaler Früchte möchten die Erzeuger jedoch auch so gut wie möglich den lokalen Markt beliefern. Er merkt an, dass es einige Zeit dauern wird, um auf dem lokalen Markt ein ausgewogenes Maß zwischen lokalen und importierten Früchten zu finden.

Jonathan baut in Magoesbaskloof seine eigenen Bio-Heidelbeeren und Kiwis an. "Ich bin der erste biologische Erzeuger von Kiwi, dessen Obstplantagen bereits produktiv sind. In einigen Jahren werden auch die Obstgärten einiger anderer Bio-Erzeuger genügend Ertrag bringen, insbesondere hier in der Region Magoesbaskloof. Wir probieren im kleinen Maßstab eine Verarbeitungsindustrie für die Bio-Kiwi in dieser Region aufzubauen."

Er fährt fort: "Es ist interessant zu sehen, dass sich der Anbau von Kiwi inzwischen über ganz Südafrika verbreitet hat, während er bisher sehr begrenzt war. Die neuen gelben und roten Sorten haben einen geringeren Kältebedarf und daher ein größeres geografisches Verbreitungsgebiet. Wir haben Mitglieder in KwaZulu-Natal, Limpopo und insbesondere in der Region Magoedsbaskloof, in der Region White River in Mpumalanga, im Südkap, Waboomkraal sowie in Koue Bokkeveld und Grabouw im Westkap."

Für mehr Informationen:
Jonathan Trusler
South African Kiwi Growers’ Association
Tel: +27 83 880 8787
Email: info@sakiwi.co.za
https://www.sakiwi.co.za/


Erscheinungsdatum:



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